Der Auftakt der Partie verlief für Iga Świątek zunächst herausragend. Die Polin gab das Tempo vor, mit dem Qinwen Zheng zunächst nicht zurechtkam. Nach 20 Minuten führte Świątek mit 5:0 und zwei Breaks und servierte zum Satzgewinn. Danach folgte jedoch der Einbruch der Polin. Zheng wiederholte damit ihr Comeback aus dem Match gegen Madison Keys und kam erneut von einem 0:5 zurück. Zudem wehrte die Chinesin drei Satzbälle ab und gewann den ersten Satz mit 7:5.
Im zweiten Satz wurde das Spiel etwas langsamer, doch das hinderte die Aufschlägerinnen nicht daran, ihre Aufschlagspiele zu halten. Beim Stand von 3:2 hatte Świątek zwei Breakbälle, konnte die Schwächephase ihrer Gegnerin jedoch nicht nutzen. Im nächsten Spiel musste die 25-Jährige selbst ihr Aufschlagspiel abgeben, und ihre Lage wurde äußerst schwierig. Im Schlussteil servierte die Schülerin von Francisco Roig zum Verbleib im Match, doch es gelang ihr nicht. Zheng nutzte schließlich erneut ihre Breakchance und gewann den Satz mit 6:3. Świątek war gegen die Chinesin die klare Favoritin. Die Polin belegt Platz acht der Weltrangliste, Qinwen Zheng dagegen nur Rang 121.
Kommentatoren erinnerten vor dem Match, dass Świątek vor zwei Jahren als Weltranglistenerste auch bei den Olympischen Spielen in Paris als Favoritin gegolten hatte. Auf ihrem Lieblingsbelag verlor sie damals im Halbfinale gegen die Asiatin mit 2:6, 5:7.
In der kommenden Woche wird Świątek in der WTA-Weltrangliste auf Platz neun zurückfallen. Im Viertelfinale trifft Zheng auf die Japanerin Naomi Osaka oder die Kasachin Jelena Rybakina.
TVPsport/ps