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Tanker mit russischem Diesel auf dem Weg in die USA

23.10.2026 21:00
Nach Angaben von Donald Trump soll Russland „unverzüglich mehr als 300.000 Tonnen“ Diesel für den amerikanischen und den Weltmarkt liefern. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen, kurz darauf eine Million Tonnen.
Der erste Tanker mit russischem Diesel im Rahmen einer von Donald Trump vereinbarten Regelung ist auf dem Weg in die USA, berichtet Reuters. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker hat 40.000 Tonnen russischen Diesel an Bord und steuert New York an.
Der erste Tanker mit russischem Diesel im Rahmen einer von Donald Trump vereinbarten Regelung ist auf dem Weg in die USA, berichtet Reuters. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker hat 40.000 Tonnen russischen Diesel an Bord und steuert New York an. Reuters

Der erste Tanker mit russischem Diesel im Rahmen einer von Donald Trump vereinbarten Regelung ist auf dem Weg in die USA, berichtet Reuters. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker hat 40.000 Tonnen russischen Diesel an Bord und steuert New York an. Die Ankunft wird Anfang November erwartet.

Das Schiff „Agioi Fanendes“ transportiert die erste Lieferung im Rahmen der Vereinbarung, die Donald Trump am 9. Oktober bekannt gegeben hatte. Sie sieht den Kauf von russischem Diesel vor. Nach Angaben Trumps soll dies dazu beitragen, die Kraftstoffpreise zu senken.

Nach Angaben von Donald Trump soll Russland „unverzüglich mehr als 300.000 Tonnen“ Diesel für den amerikanischen und den Weltmarkt liefern. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen, kurz darauf eine Million Tonnen. Kurz nach Bekanntgabe der Vereinbarung lockerte Moskau die Exportbeschränkungen für Diesel teilweise und erlaubte den Verkauf von 500.000 Tonnen des Kraftstoffs.

Verschlechterung der ukrainisch-amerikanischen Beziehungen
Die Vereinbarung stieß in Kiew, bei dessen europäischen Verbündeten und bei US-Abgeordneten auf scharfe Kritik. Sie argumentieren, dass das Abkommen den amerikanischen Verbrauchern kaum Vorteile bringen werde, zugleich aber dazu beitrage, Russlands Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.

Der Abschluss der Vereinbarung hat die ukrainisch-amerikanischen Beziehungen belastet. Kiew sieht sich mit Einschränkungen bei der Nutzung des Satellitenkommunikationssystems Starlink konfrontiert. Zudem gibt es Vorwürfe, dass die Lieferung von Abfangraketen für Patriot-Systeme absichtlich verzögert werde.

Donald Trump hat auch seine Rhetorik gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verschärft. Er warf dem ukrainischen Staatschef vor, kein Interesse an einem Ende des Krieges zu haben. Er wolle auch, dass dieser von seinem Amt abgelöst werde.

PAP/PR/ps

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