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Tusk zu Vier-Augen-Gespräch mit Nawrocki bereit

04.11.2026 06:20
Nach einer vierstündigen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates hat Ministerpräsident Donald Tusk auf einer Pressekonferenz seine Bereitschaft zu einem persönlichen Gespräch mit Präsident Karol Nawrocki erklärt. Dabei soll es um eine Lösung der Krise am Verfassungsgericht gehen.
Ein solches Treffen knne mglicherweise eine Einigung in der Frage des Verfassungsgerichts ermglichen. Wir sollten gemeinsam mit dem Prsidenten fr die Sicherheit des Landes arbeiten, betonte der Ministerprsident. Seiner Ansicht nach sollte Karol Nawrocki dieses Angebot annehmen.
Ein solches Treffen könne möglicherweise eine Einigung in der Frage des Verfassungsgerichts ermöglichen. „Wir sollten gemeinsam mit dem Präsidenten für die Sicherheit des Landes arbeiten“, betonte der Ministerpräsident. Seiner Ansicht nach sollte Karol Nawrocki „dieses Angebot annehmen“.PAP/Albert Zawada

„Sie werden nicht erfahren, wo und wann. Wir wollen mit dem Präsidenten unter vier Augen sprechen“, sagte Tusk vor Journalisten. Ein solches Treffen könne möglicherweise eine Einigung in der Frage des Verfassungsgerichts ermöglichen. „Wir sollten gemeinsam mit dem Präsidenten für die Sicherheit des Landes arbeiten“, betonte der Ministerpräsident. Seiner Ansicht nach sollte Karol Nawrocki „dieses Angebot annehmen“.

Zustimmung zu US-Militärstützpunkt
Der Regierungschef bezeichnete die Schlussfolgerungen der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates zudem als „recht vielversprechend“. Eines der Hauptthemen sei die mögliche Einrichtung eines US-Militärstützpunkts in Polen und der weitere Ausbau der amerikanischen Militärpräsenz gewesen. Donald Tusk betonte, dass die Teilnehmer nach einer langen Diskussion zu dem Schluss gekommen seien, dass die wichtigsten staatlichen Institutionen in dieser Frage zusammenarbeiteten.

„Unsere Aufgabe ist es, dieses Vorhaben zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Es geht um die dauerhafte Stationierung amerikanischer Soldaten in Polen“, sagte der Ministerpräsident. Ihm zufolge gebe es über den Erhalt und den Ausbau der US-Militärpräsenz in Polen keinen grundlegenden politischen Streit.

„Wir werden den Termin bekannt geben“
Minister der Präsidialkanzlei bestätigten bei einem abendlichen Pressetreffen, dass sie einen Gesprächsvorschlag des Regierungschefs erhalten hätten. Sprecher Rafał Leśkiewicz erklärte, Karol Nawrocki habe wiederholt seine Bereitschaft zu einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten bekundet, sofern dieser eine entsprechende Initiative ergreife. „Sobald der Termin feststeht, werden wir über das Treffen informieren“, sagte der Sprecher des Präsidenten.

Der Präsidialminister Marcin Przydacz wies darauf hin, dass Karol Nawrocki am Mittwoch in die Slowakei reisen werde. Dort soll er an einem Treffen der Präsidenten der Visegrád-Staaten teilnehmen. „Ich hoffe, dass der Ministerpräsident in dieser Zeit nicht versucht, irgendwelche Verfassungsorgane des Staates auf polizeilichem Wege zu übernehmen“, sagte Przydacz ironisch.

RMF24/PAP/ps

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