Der Anteil der Ungläubigen nimmt systematisch zu. Derzeit sind acht Prozent der Polen glaubenslos, das geht aus einer aktuellen CBOS-Umfrage hervor. Der Prozentsatz der Menschen, die sich zutiefst religiös fühlen, bleibt jedoch stabil und liegt bei 90 Prozent. Bis 2005 lag dieser Wert jedoch bei 96 Prozent.
2007 hielten sich vier von hundert Polen für ungläubig. 2019 war dieser Prozentsatz bereits doppelt so hoch. CBOS betont, dass die letzten zwei Jahre auf eine Abnahme des religiösen Engagements der Polen hinweisen. Im Jahr 2019 war der Anteil der Gläubigen und Praktizierenden der niedrigste in der Geschichte der Forschung und der Anteil der Ungläubigen und Nichtpraktizierenden der höchste.
Die Forschung wurde mittels direkter computergestützter Interviews (CAPI) an repräsentativen Zufallsstichproben von erwachsenen Bewohnern Polens durchgeführt.
Rz/ps