Mitglieder des polnischen Transportsektors kündigten am Freitag auf einer Pressekonferenz vor der Vertretung der Europäischen Kommission in Warschau die Ausweitung ihres Protests an. „Landwirte der Organisation Betrogene Landwirtschaft schließen sich dem Protest an. Im Moment sind sie bereits in Korczowa", sagte der Transportunternehmer aus der Woiwodschaft Lubelskie und Politiker der rechtsextremen Partei Konföderation, Rafał Mekler.
Der Protest findet derzeit an den Grenzübergängen Hrebenne und Dorohusk in der Woiwodschaft Lubelskie statt. Mekler fügte hinzu, dass auch slowakische Spediteure sich mit ihren polnischen Kollegen solidarisch zeigen.
Polnische Lastwagenfahrer werfen ihren ukrainischen Konkurrenten unfairen Wettbewerb vor, der ihrem Geschäft schadet.
Eine der Hauptforderungen der Protestierenden ist die Rückkehr zur Praxis der Erteilung von Genehmigungen für ukrainische Frachtführer und die Reduzierung ihrer Zahl auf das Vorkriegsniveau. Außerdem wollen die Spediteure, dass leere polnische Lkw, die aus der Ukraine nach Polen zurückkehren, die Grenze ohne Wartezeit von 10-12 Tagen passieren können.
Im Jahr 2022 hatte die EU die Vorschriften für ukrainische Transportunternehmen gelockert, um das Land im Kampf gegen die russische Invasion zu unterstützen.
Nach Meinung polnischer Transportunternehmen unterstütze die Regierung sie in ihrem Protest nicht ausreichend.
PAP/ps