Erwitt, langjähriges Mitglied der Agentur Magnum Photos, wurde vor allem durch seinen unverwechselbaren Stil bekannt, der Humor, Ironie und eine präzise Beobachtungsgabe verbindet. Seine Motive reichen von Porträts prominenter Persönlichkeiten bis hin zu Alltagsszenen und Tieraufnahmen.
„Er war nicht nur Fotograf, sondern ein herausragender Künstler mit großer Neugier auf die Welt“, sagte die Kuratorin der Ausstellung, Katarzyna Puchalska, der Nachrichtenagentur PAP. Seine Fotografien seien zugleich ästhetisch und eine wertvolle historische Quelle.
Im Laufe seiner Karriere fotografierte Erwitt unter anderem Marilyn Monroe, John F. Kennedy und Fidel Castro. 1959 dokumentierte er die sogenannte „Küchendebatte“ zwischen Nikita Chruschtschow und Richard Nixon.
Elliott Erwitt
Erwitt wurde 1928 in Paris geboren und emigrierte kurz vor dem Zweiten Weltkrieg in die USA. Neben der Fotografie arbeitete er auch als Filmemacher. Er starb 2023 im Alter von 95 Jahren.
Die Ausstellung „Elliott Erwitt. Retrospektive“ ist bis zum 20. September in Warschau zu sehen.
PAP/jc