Deutsche Redaktion

Ostseestaaten beraten über russische Hybridbedrohungen

29.05.2026 10:49
 Im Mittelpunkt stehen russische hybride Bedrohungen, darunter Sabotageakte und Risiken für kritische Infrastruktur.
Der stellvertretende Ministerprsident und Auenminister der Republik Polen, Radosław Sikorski (links), und der Kommandeur der Spezialeinheiten, Generalmajor Michał Strzelecki (rechts), whrend einer Pressekonferenz am Aussichtspunkt beim Denkmal fr Eugeniusz Kwiatkowski und Tadeusz Wenda im Hafen von Gdynia am 29. dieses Monats. Die Pressekonfere
Der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Republik Polen, Radosław Sikorski (links), und der Kommandeur der Spezialeinheiten, Generalmajor Michał Strzelecki (rechts), während einer Pressekonferenz am Aussichtspunkt beim Denkmal für Eugeniusz Kwiatkowski und Tadeusz Wenda im Hafen von Gdynia am 29. dieses Monats. Die PressekonferePAP/Adam Warżawa

Die Außenministerinnen und Außenminister der Ostseestaaten beraten heute in Sopot und Gdynia über die Sicherheit der Region. An der Sitzung des Rats der Ostseestaaten nehmen Vertreter von zehn Ländern sowie der Europäischen Union teil. Im Mittelpunkt stehen russische hybride Bedrohungen, darunter Sabotageakte und Risiken für kritische Infrastruktur.

Bei dem Treffen sollen Berichte des Polnischen Instituts für Internationale Angelegenheiten und des Zentrums für Oststudien vorgestellt werden. Polen übergibt zugleich symbolisch den Vorsitz im Rat an Island. 

Zur Sitzung gehört auch ein Austausch mit jungen Vertreterinnen und Vertretern aus dem Ostseeraum. Sie sollen Empfehlungen zum Umgang mit Desinformation, Informationsbedrohungen und kognitiver Kriegsführung präsentieren. 

IAR/adn


Sikorski warnt vor ernster Sicherheitslage und ruft zu Geschlossenheit auf

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"Die Ostflanke ist keine Peripherie". B9 fordert klares Signal an Russland

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Polens Staatspräsident Nawrocki sagte, die Ostflanke sei nicht mehr die Peripherie der NATO, sondern ein strategischer Schwerpunkt des Bündnisses. Mit Blick auf den NATO-Gipfel in Ankara forderte Nawrocki ein eindeutiges Signal: Das Bündnis müsse geschlossen auftreten, vorbereitet sein und deutlich machen, dass es jeden Zentimeter seines Gebiets verteidigen werde.

Baltische Staaten beraten mit von der Leyen über Drohnenalarme

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Teil der Gespräche ist auch der Umgang mit Desinformation. Moskau behauptete zuletzt, die Ukraine wolle Gebiete der baltischen Staaten für Drohneneinsätze nutzen.

Polen und Großbritannien unterzeichnen Partnerschaftsabkommen

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Polen und Großbritannien haben ein neues Partnerschaftsabkommen in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung unterzeichnet. Die Regierungschefs Donald Tusk und Keir Starmer bezeichneten das Abkommen als historischen Schritt zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen und zur Stärkung der Nato-Zusammenarbeit.