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Polen nimmt Mann wegen mutmaßlichen Mordanschlags auf ukrainischen Rüstungsbeamten fest

21.08.2026 06:30
Polen hat einen ukrainischen Staatsbürger festgenommen, der im Auftrag des russischen Geheimdienstes einen ukrainischen Rüstungsfunktionär ermorden sollte, teilten der Inlandsgeheimdienst am Donnerstag mit. „Der Fall zeigt, dass russische Geheimdienste Operationen durchführen, die über nationale Grenzen hinausgehen und dabei Personen einsetzen, die zwischen verschiedenen Ländern reisen“, hieß es.
Der als Serhii P. identifizierte Verdchtige soll versucht haben, in Irpin bei Kiew einen Vertreter der ukrainischen Rstungsindustrie zu tten, berichteten Nachrichtenagenturen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mindestens 15 Jahre Haft oder lebenslange Freiheitsstrafe, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Der als Serhii P. identifizierte Verdächtige soll versucht haben, in Irpin bei Kiew einen Vertreter der ukrainischen Rüstungsindustrie zu töten, berichteten Nachrichtenagenturen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mindestens 15 Jahre Haft oder lebenslange Freiheitsstrafe, teilte die Staatsanwaltschaft mit.https://www.facebook.com/AgencjaBezpieczenstwaWewnetrznego

Der als Serhii P. identifizierte Verdächtige soll versucht haben, in Irpin bei Kiew einen Vertreter der ukrainischen Rüstungsindustrie zu töten, berichteten Nachrichtenagenturen. „Die Ermittlungen ergaben, dass Serhii P. einen Sprengsatz unter dem Auto des mutmaßlichen Opfers angebracht hatte“, teilte die polnische Agentur für innere Sicherheit (ABW) mit. Der Sprengsatz sollte per Mobiltelefon aus der Ferne gezündet werden. Wegen einer Fehlfunktion sei er jedoch nicht explodiert. Der 63-jährige Verdächtige sei anschließend nach Polen geflohen sein. Nach Angaben der ABW wurde er am 5. August in Warschau festgenommen.

Serhii P. wurde wegen versuchten Mordes mit Sprengstoff sowie des unerlaubten Besitzes von Sprengstoff angeklagt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mindestens 15 Jahre Haft oder lebenslange Freiheitsstrafe, teilte die Staatsanwaltschaft mit. „Der Fall zeigt, dass russische Geheimdienste Operationen durchführen, die über nationale Grenzen hinausgehen und dabei Personen einsetzen, die zwischen verschiedenen Ländern reisen“, erklärte die ABW.



Mutmaßliche russische Operationen gegen Kreml-Gegner in Europa
Die Festnahme erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über mutmaßliche russische Operationen gegen Personen in Europa, die als Gegner des Kremls gelten. Anfang dieser Woche wurde der russische Oppositionelle Sergej Wlasenko tot in seiner Wohnung in Warschau aufgefunden. Wie die polnische Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitgeteilt hat, habe eine Obduktion keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter ergeben.

In der vergangenen Woche teilten die polnischen Behörden mit, einen von russischen Geheimdiensten angeworbenen Russen festgenommen zu haben. Er sollte einen US-Bürger ukrainischer Herkunft in Warschau töten.

Im Juni gaben die polnischen Behörden die Festnahme eines Mannes bekannt, der im Verdacht steht, an der Tötung eines russischen Dissidenten und bekannten Kritikers des russischen Präsidenten Wladimir Putin beteiligt gewesen zu sein. Der russische Künstler war in der ostpolnischen Stadt Biała Podlaska ermordet worden. Polens Ministerpräsident Donald Tusk erklärte damals, der Verdächtige habe einen georgischen Pass gehabt. Die Behörden würden klären, „wer den Mord in Auftrag gegeben hat“.

PR/ABW/Reuters/ps

Sabotage-Anwerbung über Telegram: ABW nimmt zwei Verdächtige fest

02.07.2026 12:26
Wichtigste Aufgabe der Rekrutierten sei es gewesen, kritische Infrastruktur und andere sicherheitsrelevante Orte zu fotografieren. Bezahlt worden sein sollen die Aufträge in Kryptowährungen.

Polizei fahndet nach mutmaßlichem Attentäter von Berliner CSD

26.07.2026 11:04
Nach dem tödlichen Angriff auf die Christopher Street Day-Parade (CSD) in Berlin fahndet die Polizei öffentlich nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen. Die Ermittler veröffentlichten am Sonntag ein Foto des Mannes und warnten davor, ihn selbst anzusprechen.

Polen nimmt Russen wegen geplantem Mord an US-Bürger fest

14.08.2026 07:00
Nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten handelt es sich um den ersten bekannten Fall eines von Russland gesteuerten Mordversuchs an einem US-Bürger auf dem Gebiet eines anderen NATO-Staates. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass das Putin-Regime versuchen wird, Menschen, die ihm aus verschiedenen Gründen unbequem sind, an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt zu beseitigen“, sagte Donald Tusk.

Polnischer Fahrer nach Busunglück in Ungarn festgenommen

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Zweiter Verdächtiger im Nord-Stream-Verfahren in Kroatien festgenommen

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Im Fall der Sabotage an den Nord-Stream-Gaspipelines ist ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. Der ukrainische Staatsbürger Wolodymyr Sch. wurde in Kroatien aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgesetzt, wie die ARD „Tagesschau“ berichtete. Deutschland will seine Auslieferung beantragen.