Deutsche Redaktion

Eine gescheiterte Integration? – Wie uns unsere Herkunft definiert

02.04.2026 10:48
Wer bin ich – und wo gehöre ich hin? Für Justina Mischewski ist diese Frage alles andere als abstrakt. Sie wurde 1989 im Ruhrgebiet geboren, wächst mit polnischen, deutschen, griechischen und mazedonischen Wurzeln auf – und spricht schon als Kind mehrere Sprachen.
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Justina Mischewski
Justina Mischewski fot. © Arkadiusz Łuba

Doch Vielfalt bedeutet nicht immer Zugehörigkeit. Im Gegenteil: Als Migrantenkind erlebt sie, dass Herkunft oft zum Stempel wird – und nicht zur Bereicherung. Darüber – und über ihre komplizierte Beziehung zur Mutter – hat sie ein Buch mitgeschrieben: W imię matki i córki„Im Namen der Mutter und der Tochter“.

Justine Mischewski (li.) und Brigide Helbig bei Vorstellung ihres Buches, fot. © Arkadiusz Łuba Justina Mischewski (li.) und Brigide Helbig bei Vorstellung ihres Buches, fot. © Arkadiusz Łuba

Arkadiusz Łuba hat mit ihr über Identität, Herkunft – und das Gefühl, zwischen den Welten zu stehen – gesprochen.