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Deutsche Redaktion

Könnte Trump Polen verraten?

09.10.2019 11:39
Die USA haben vor kurzem beschlossen, ihre Verbündeten im Nahen Osten, die syrischen Kurden, zu verlassen. Könnte US-Präsident Donald Trump Polen, trotz unzähliger Versprechen, genauso im Stich lassen?
Presseschau
PresseschauShutterstock.com

Rzeczpospolita: Könnte Trump Polen verraten?

Die Rzeczpospolita schreibt heute über die USA, die vor kurzem beschlossen haben, ihre Verbündeten im Nahen Osten, die syrischen Kurden, zu verlassen. Das Blatt fragt deswegen, ob Trump Polen, trotz unzähliger Versprechen, genauso im Stich lassen könnte. Die Kurden, erinnert das Blatt, seien ein einzigartiger Verbündeter, dem der Sieg über die Terroristen des sogenannten Islamischen Staats zu verdanken ist. Sie haben auch nicht nur Männer, sondern auch Tausende mutiger Frauen aufopfernd an die Front geschickt. Trotzdem unterscheide sich die Entscheidung von Trump nicht von seinen bekannten Ansichten zu internationalen Sicherheitsfragen: Alles müsse finanziell beglichen werden, sonst kehren amerikanische Soldaten zurück nach Hause.

Trump nehme auch keine Rücksicht auf die Aspirationen anderer Nationen auf Souveränität. Die Tageszeitung fragt sich also, ob Trump seine europäischen Verbündeten auf ähnliche Weise verlassen könnte? Die Angst vor einem solchen Schritt Amerikas, überzeugt das Blatt, werde immer bestehen. Unabhängig davon, wer dort Präsident sein wird. Aber je mehr Geschäfte einen mit Amerika verbinden, desto stärker seien die Garantien jedes US-Staatshauptes. Zum Trost, lesen wir am Schluss, haben die Kurden im Gegensatz zu Polen keinen Staat und gehören nicht zur NATO.

Politico: PiS ohne Konkurrenz in Online-Kampagne

Politiker der polnischen Opposition haben Schwierigkeiten, in der Online-Kampagne mit der PiS mitzuhalten. Zu diesem Schluss kommt das in Brüssel ansässige Internetportal Politico in Bezug auf den Wahlkampf in Polen. Laut Politico, habe die Opposition nicht viel von ihrer Niederlage im Jahr 2015 gelernt. Vor vier Jahren, überzeugt das Portal, habe eine ausgeklügelte Online-Kampagne der PiS geholfen, an die Macht zu kommen. Heute bleibe die Regierungspartei, laut Gesprächspartnern von Politico aus dem Umfeld der Opposition, die einzige moderne Partei in Polen. Ihre Online-Aktivitäten wurden zudem auch nach den letzten Parlamentswahlen fortgesetzt.

Nach dem Sieg der PiS, lesen wir, führte Präsident Andrzej Duda als erstes polnisches Staatsoberhaupt Gespräche mit Wählern live auf  Facebook. Auch bei der Nutzung von Twitter, heisst es weiter, habe die PiS ihre Konkurrenz übertroffen. Laut Politico seien sich Analysten einig, dass die Opposition in einigen Bereichen die "Online-Maschine der Regierungspartei" zwar einhole. Laut Facebook-Daten, lesen wir am Schluss, soll die PO in der ersten Septemberwoche viermal so viel Geld für Online-Kampagnen ausgegeben haben als sonst. Dies sei aber immer noch zu wenig und zu langsam, um die Wahlen kurz vor dem Stichtag wirkungsvoll zu beeinflussen.