Deutsche Redaktion

Eisbrecher auf der Weichsel weiter im Einsatz

13.02.2026 07:00
„So lange es nötig ist, werden wir das Eis brechen“, sagt ein Mitarbeiter der Regionalen Wasserwirtschaftsverwaltung in Gdańsk. Zwar begünstigen die derzeitigen Temperaturen um den Gefrierpunkt das Brechen des Eises, doch die Prognosen für die kommenden Tage sind wenig günstig.
Tygrys, Puma, Narwal, Nerpa, Manat und Foka  diese Eisbrecher sind seit mehreren Tagen auf der Weichsel im Einsatz. Auf dem Abschnitt von der Mndung des Flusses bis nach Tczew wurde eine Fahrrinne ins Eis geschnitten, damit sich die Eisschollen frei bewegen knnen.
Tygrys, Puma, Narwal, Nerpa, Manat und Foka – diese Eisbrecher sind seit mehreren Tagen auf der Weichsel im Einsatz. Auf dem Abschnitt von der Mündung des Flusses bis nach Tczew wurde eine Fahrrinne ins Eis geschnitten, damit sich die Eisschollen frei bewegen können. gov.pl

Tygrys, Puma, Narwal, Nerpa, Manat und Foka – diese Eisbrecher sind seit mehreren Tagen auf der Weichsel im Einsatz. Auf dem Abschnitt von der Mündung des Flusses bis nach Tczew wurde eine Fahrrinne ins Eis geschnitten, damit sich die Eisschollen frei bewegen können. „Die Mündung ist in diesem Jahr wegen des niedrigen Wasserstands und zahlreicher Untiefen besonders schwer von Eis zu befreien. Hier lässt sich das Eis nur schwer dazu bewegen, in Richtung Danziger Bucht abzudriften“, erläutert Pinkiewicz von der Regionalen Wasserwirtschaftsverwaltung im Gespräch mit dem Privatradio RMF.

Zwar begünstigen die derzeitigen Temperaturen um den Gefrierpunkt das Brechen des Eises, doch die Prognosen für die kommenden Tage sind wenig günstig. Ab Freitag wird ein starker Nordwind erwartet, der den Abfluss der Eisschollen stoppen könnte. Ab Samstag wird zudem ein deutlicher Temperatursturz vorhergesagt.

Eisbrechen kann noch Wochen dauern
Von der Weichselmündung bis nach Tczew ist das Eis inzwischen aufgebrochen. Temperaturen leicht über null Grad am Tag und leichter Frost in der Nacht bieten optimale Bedingungen für den Einsatz der Eisbrecher. Das Eis ist brüchiger und lässt sich leichter bearbeiten. „Wir gehen nicht davon aus, dass das in ein paar Tagen vorbei ist. Ich denke, wir müssen noch von Wochen sprechen“, fasst Pinkiewicz zusammen.

ZGW/RMF/ps

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