Deutsche Redaktion

Mitarbeiter von Rüstungskonzern wegen Spionageverdacht festgenommen

30.05.2026 13:00
Polnische Behörden haben einen Mitarbeiter eines staatlichen Rüstungsunternehmens unter dem Verdacht festgenommen, für einen ausländischen Geheimdienst spioniert zu haben. Er soll „einem ausländischen Nachrichtendienst Informationen übermittelt haben, die den Interessen des polnischen Staates schaden könnten“.
Nach Angaben des Minsters habe die Staatsanwaltschaft in Poznań Anklage wegen Spionage erhoben und gegen den Mann eine dreimonatige Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen wurden vom Militrischen Abschirmdienst (SKW) mit Untersttzung des Inlandsgeheimdienstes ABW gefhrt.
Nach Angaben des Minsters habe die Staatsanwaltschaft in Poznań Anklage wegen Spionage erhoben und gegen den Mann eine dreimonatige Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen wurden vom Militärischen Abschirmdienst (SKW) mit Unterstützung des Inlandsgeheimdienstes ABW geführt.Artur Szczepanski/REPORTER

Der Verdächtige, ein polnischer Staatsbürger und Mitarbeiter eines Werks des staatlich kontrollierten Rüstungskonzerns Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ), war bereits zwei Tage zuvor festgenommen worden, teilte Verteidigungsminister und Vize-Premier Władysław Kosiniak-Kamysz am Freitag auf X mit.

Nach Angaben des Minsters habe die Staatsanwaltschaft in Poznań Anklage wegen Spionage erhoben und gegen den Mann eine dreimonatige Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen wurden vom Militärischen Abschirmdienst (SKW) mit Unterstützung des Inlandsgeheimdienstes ABW geführt.

Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, „einem ausländischen Nachrichtendienst Informationen übermittelt zu haben, die den Interessen des polnischen Staates schaden könnten“. Für diese Straftat sieht das polnische Recht eine Mindestfreiheitsstrafe von acht Jahren vor. In besonders schweren Fällen droht lebenslange Haft.

PGZ ist der größte staatliche Rüstungskonzern Polens. Zur Gruppe gehören Dutzende Unternehmen der Rüstungs- und Wehrtechnikindustrie, darunter Huta Stalowa Wola, Fabryka Broni Łucznik-Radom, Wojskowe Zakłady Motoryzacyjne und H. Cegielski Poznań. Der Konzern steht unter der Aufsicht des Ministeriums für Staatsvermögen und zählt zu den wichtigsten Lieferanten von Waffen und militärischer Ausrüstung für die polnischen Streitkräfte.

PAP/PR/ps

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