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Weiterhin keine Einigung zu 21. Sanktionspaket. Ölpreisdeckel vorerst eingefroren

16.07.2026 11:27
Die EU findet weiter keinen Konsens über neue Russland-Sanktionen. Um Moskau keine höheren Öleinnahmen zu ermöglichen, wird der bestehende Preisdeckel vorerst eingefroren.
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Иллюстрация.Фото: pixabay.pl

Die EU-Staaten haben sich erneut nicht auf ein 21. Sanktionspaket gegen Russland verständigt. Nach Informationen der Brüsseler Korrespondentin des Polnischen Rundfunks, Beata Płomecka, bestätigten die Botschafter der Mitgliedstaaten am Mittwoch lediglich eine kurzfristige Verlängerung des Preisdeckels für russisches Öl.

Die Obergrenze bleibt demnach bis zum 23. Juli bei etwas mehr als 44 Dollar je Barrel. Ohne eine Änderung der Regeln wäre sie nach dem bisherigen Mechanismus an die gestiegenen Marktpreise angepasst worden. Wegen der Blockade der Straße von Hormus waren die Ölpreise deutlich gestiegen; der Deckel hätte dadurch auf 58 Dollar je Barrel klettern können, was Russland höhere Einnahmen verschaffen würde. 

Sollten die EU-Staaten bis zum kommenden Donnerstag eine Einigung erzielen, soll der Preisdeckel für russisches Öl für drei Monate festgeschrieben werden. Die EU-Kommission hatte eine Verlängerung bis Januar vorgeschlagen.

Nach Informationen Płomeckas blockiert Griechenland weiter eine Einigung über das gesamte 21. Sanktionspaket. Athen verlangt demnach Klärungen zur möglichen Durchleitung von russischem Flüssiggas durch EU-Gewässer in Staaten außerhalb der Union. Österreich hat eine eigene Forderung dagegen zurückgezogen. Wien wollte Interessen der in Russland tätigen Raiffeisen Bank absichern, nachdem ein russisches Gericht eine Strafe von fast zwei Milliarden Euro verhängt hatte. Der österreichische Vorschlag, dafür einen Teil der Vermögenswerte eines russischen Oligarchen freizugeben, stieß erneut auf Ablehnung.

IAR/adn

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