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Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister arbeitet für Italien

30.08.2026 16:30
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat das Angebot des italienischen Verteidigungsministers Guido Crosetto angenommen und wird dessen Berater für Verteidigungsinnovationen. Fedorow soll Italien bei der Entwicklung von Technologien für das moderne Gefechtsfeld unterstützen.
Fedorow teilte in den sozialen Medien mit, dass er Crosetto whrend einer internationalen Reise zu Projekten im Bereich der Digitalisierung und Verteidigungstechnologien getroffen habe.
Fedorow teilte in den sozialen Medien mit, dass er Crosetto während einer internationalen Reise zu Projekten im Bereich der Digitalisierung und Verteidigungstechnologien getroffen habe. FedorovMykhailo/X

Fedorow teilte in den sozialen Medien mit, dass er Crosetto während einer internationalen Reise zu Projekten im Bereich der Digitalisierung und Verteidigungstechnologien getroffen habe. Nach seinen Angaben ging es bei den Gesprächen unter anderem um Drohnen, autonome Systeme, die Luftverteidigung sowie den Aufbau eines Technologie-Ökosystems für den Verteidigungssektor.

„Die Ukraine und unser Team verfügen über einzigartige Erfahrungen in der technologisch geprägten Kriegsführung, die wir bereit sind, mit unseren Partnern zu teilen“, erklärte der ehemalige ukrainische Minister.

Fedorow: Mein Hauptarbeitsplatz bleibt die Ukraine

In seiner neuen Funktion soll Fedorow Italien dabei unterstützen, moderne Militärtechnologien zu entwickeln, den Verteidigungssektor zu stärken und sich auf die sich wandelnden sicherheitspolitischen Herausforderungen einzustellen. Zugleich betonte er, dass sein Schwerpunkt weiterhin auf der Ukraine liegen werde. Er werde die Arbeit an Projekten fortsetzen, die die Verteidigungsfähigkeit des Landes stärken und internationale Finanzmittel anziehen sollen. Nach Ansicht Fedorows könnten die Erfahrungen der Ukraine die Grundlage für ein neues europäisches Verteidigungsmodell bilden, das schnelle Erprobung und Ausweitung technologischer Lösungen mit industriellen Produktionskapazitäten verbindet.

Guido Crosetto hatte bereits im Juli mitgeteilt, dass er Fedorow das Amt eines Beraters angeboten habe. Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister hatte damals auch bekannt gegeben, dass ihm Präsident Wolodymyr Selenskyj am 15. Juli eine beratende Funktion angeboten habe. Fedorow lehnte das Angebot jedoch ab.

RMF24/ps

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