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Alltag unter Beschuss: Kiew will Regeln für Metroverkehr und Ausgangsperre lockern

04.09.2026 11:35
In Kiew prägen Luftalarm, beschädigte Wohnhäuser und Verkehrsstörungen erneut den Alltag. Nach russischen Drohnenangriffen wurden 13 Menschen verletzt; zugleich sucht die Stadt nach Wegen, trotz der Gefahr funktionsfähig zu bleiben.
Kiew, Ukraine, 02.09.2026. Zerstrungen nach dem Einschlag einer russischen Drohne in ein Autoteile-Lager in Kiew, Ukraine, am 2. dieses Monats. Nach Angaben der rtlichen Behrden wurden bei den russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt sieben Menschen verletzt; ein sechsstckiges Wohngebude wurde teilweise zerstrt, auerdem wurden med
Kiew, Ukraine, 02.09.2026. Zerstörungen nach dem Einschlag einer russischen Drohne in ein Autoteile-Lager in Kiew, Ukraine, am 2. dieses Monats. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden bei den russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt sieben Menschen verletzt; ein sechsstöckiges Wohngebäude wurde teilweise zerstört, außerdem wurden medPAP/Vladyslav Musiienko

Kiew versucht trotz anhaltender russischer Drohnenangriffe, den Alltag aufrechtzuerhalten. Seit mehr als einer Woche wird die ukrainische Hauptstadt  verstärkt attackiert. Bei den jüngsten Angriffen wurden nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko 13 Menschen verletzt. Sechs von ihnen kamen in Krankenhäuser, darunter ein Kind.

Beschädigt wurden Wohnhäuser; in einem Gebäude brach nach einem Drohnentreffer ein Feuer aus. An mehreren Orten der Stadt gingen Trümmerteile nieder. Auch am frühen Morgen waren in Kiew erneut Sirenen zu hören. Für viele Einwohner bedeutet das weitere Nächte in Schutzräumen oder Fluren, während Angriffe am Tag die Arbeit vieler Unternehmen unterbrechen und den Verkehr zeitweise lahmlegen.

Stadtverwaltung will Regeln lockern

Die Stadtverwaltung will die Regeln für den Betrieb der Hauptstadt während Luftalarms anpassen. Trotz der Gefahr soll der Metroverkehr über die Brücken des Dnipro wieder aufgenommen werden. Außerdem ist eine Verkürzung der Ausgangssperre geplant.

Auch in der Umgebung von Kiew gab es Schäden. „Heute haben die Russen die Coca-Cola-Fabrik mit einer Drohne angegriffen. Coca-Cola ist offenbar ein so großer Feind, dass sie sie mit ihren Schaheds in Brand gesetzt haben“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache in sozialen Medien. Weiter sagte er: „Das ist ein klares Signal Russlands an Amerika. Die Russen können nicht nicht wissen, dass dies ein amerikanisches Unternehmen ist.“

Nach früheren Angaben wurde bei dem Angriff auf das Werk niemand verletzt. Andy Hunder, Präsident der Amerikanischen Handelskammer in der Ukraine, sagte der Nachrichtenagentur Reuters: „Das Unternehmen arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Lage zu bewerten.“

IAR/adn

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