Orlen und 13 Energieunternehmen und Organisationen aus Nord- und Mitteleuropa haben eine neue Kooperationsplattform für den Ostseeraum vereinbart. Die Baltic Energy Initiative soll nach Angaben des polnischen Konzerns dazu beitragen, mögliche Vorhaben zur Stärkung der Energiesicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in der Region gemeinsam vorzubereiten.
Im Mittelpunkt stehen zunächst der Austausch, gemeinsame Analysen und die Vorbereitung möglicher Projekte. Beteiligt sind Partner aus Polen, Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland, Litauen, Lettland, Estland und Norwegen.
Neben Orlen gehören der Initiative Eesti Energia, Enefit, Fortum, KN Energies, DNV Energy Systems, Topsoe, Siemens Energy, Adven, Steady Energy, P2X Solutions, Latvenergo, Gasgrid Finland und Ørsted an. Die Zusammenarbeit soll Themen wie Offshore-Windenergie, LNG und Bio-LNG, Wasserstoff, die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS), Kernenergie sowie kleine modulare Reaktoren (SMR) umfassen.
„Eine der zentralen Aufgaben der Initiative wird der Schutz der Energieinfrastruktur sein - die Teilnehmer sollen Erfahrungen zur Sicherung kritischer Infrastruktur, zur Cybersicherheit, zur Vorbereitung auf Krisensituationen sowie zur Reaktion auf physische und hybride Bedrohungen austauschen“, heißt es in der Mitteilung von Orlen.
Die Partner wollen demnach auch prüfen, welche Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit der Energieinfrastruktur erhöhen könnten und wie solche Vorhaben finanziert werden können.
IAR/adn