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Wohngemeinschaften könnten Kurzzeitvermietungen verbieten

05.09.2026 14:00
Die polnische Regierung hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der es lokalen Gemeinschaften ermöglichen soll, Kurzzeitvermietungen zu verbieten. Gemeint sind privat über Plattformen wie Airbnb und Booking.com angebotene Unterkünfte.
Die neuen Vorschriften wrden es Wohnungseigentmergemeinschaften und -genossenschaften ermglichen, Kurzzeitvermietungen zu verbieten. Wenn sich eine Mehrheit der Mitglieder fr ein solches Verbot ausspricht, htten die Betreiber von Kurzzeitunterknften sechs Monate Zeit, ihre Ttigkeit einzustellen.
Die neuen Vorschriften würden es Wohnungseigentümergemeinschaften und -genossenschaften ermöglichen, Kurzzeitvermietungen zu verbieten. Wenn sich eine Mehrheit der Mitglieder für ein solches Verbot ausspricht, hätten die Betreiber von Kurzzeitunterkünften sechs Monate Zeit, ihre Tätigkeit einzustellen. Shutterstock/fizkes

Ministerpräsident Donald Tusk bestätigte im Laufe der Woche, dass sich seine von links bis Mitte-rechts reichende Koalition nach einem „schwierigen Prozess“ auf die Maßnahmen geeinigt habe. Sie sollen „den Bewohnern, Gemeinschaften, Wohnungsgenossenschaften und lokalen Behörden mehr Rechte im Hinblick auf die Situation auf dem Markt für Kurzzeitvermietungen“ geben, sagte Tusk. „Wo Ordnung, Sicherheit und grundlegender Wohnkomfort gefährdet sind, können Entscheidungen getroffen werden, um diese Art von Vermietungen auszuschließen“, erklärte Tusk.

Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würde es erst 2028 vollständig in Kraft treten, damit Unternehmen und Gemeinschaften ausreichend Zeit hätten, sich an die neuen Vorschriften anzupassen.

Die neuen Vorschriften würden es Wohnungseigentümergemeinschaften und -genossenschaften ermöglichen, Kurzzeitvermietungen zu verbieten. Wenn sich eine Mehrheit der Mitglieder für ein solches Verbot ausspricht, hätten die Betreiber von Kurzzeitunterkünften sechs Monate Zeit, ihre Tätigkeit einzustellen.
Die geplanten Maßnahmen haben bereits zu Spannungen innerhalb der Regierungskoalition geführt. Sie müssen noch vom Parlament gebilligt werden, in dem die Regierung über eine Mehrheit verfügt, sowie von Präsident Karol Nawrocki. Dieser steht der rechtsgerichteten Opposition nahe und hat so viele Gesetze wie kein anderer Präsident zuvor mit seinem Veto blockiert.

Sollte Polen die neuen Regelungen einführen, könnten seine Städte dem Beispiel zahlreicher europäischer Metropolen wie Barcelona, Paris und London folgen, die verschiedene Beschränkungen für Kurzzeitvermietungen eingeführt haben. Auch die Europäische Union hat Maßnahmen ergriffen, um den Sektor strenger zu regulieren. Kritiker argumentieren, dass Kurzzeitvermietungen zu Störungen führen, den verfügbaren Wohnraum verknappen und die Preise in die Höhe treiben.

GOV/bankier/ps

Antikorruptionsbehörde durchsucht Wohnung von Präsidialamtschef Jermak

28.11.2025 10:09
Bei einer Durchsuchung der Wohnung von Andrij Jermak, dem Leiter des ukrainischen Präsidialbüros, ermitteln die Antikorruptionsbehörden des Landes. Jermak bestätigte den Einsatz am Freitag und erklärte, er arbeite vollständig mit den Behörden zusammen. Wie der Politiker erklärte, hätten die Ermittler uneingeschränkten Zugang erhalten. Seine Anwälte seien während der Durchsuchung anwesend.

14-jährige Ukrainerin tot in Wohnung gefunden

30.01.2026 11:00
Ein 24-jähriger ukrainischer Staatsbürger ist im Zusammenhang mit dem Tod eines 14-jährigen Mädchens in Kępno in der Woiwodschaft Großpolen festgenommen worden. Das Mädchen wurde gestern (29.01.) auf dem Boden einer gemieteten Wohnung gefunden. Die Mutter befand sich zu diesem Zeitpunkt bei der Arbeit.

Russische Staatsbürger mit Schusswaffen und Munition in Warschau festgenommen

27.08.2026 17:30
Polizeibeamte der Abteilung zur Bekämpfung von Terrorismus und Kapitalverbrechen der Warschauer Polizei haben in Zusammenarbeit mit Beamten des Antiterroristischen Zentrums der Agentur für innere Sicherheit drei russische Staatsbürger tschetschenischer Herkunft festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden drei Schusswaffen und Munition sichergestellt. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Männer im Alter von 21, 25 und 42 Jahren.