Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

General Alexus Grynkewich: NATO bereit, noch heute Nacht zu kämpfen

13.10.2026 10:00
Sollte die NATO angegriffen werden, ist das Bündnis bereit, noch heute Nacht zu kämpfen. Das betonte der Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, General Alexus Grynkewich, bei der Vorstellung seiner „Siegesstrategie“ auf dem Warsaw Security Forum.
NATO-Oberbefehlshaber in Europa, General Alexus Grynkewich, bei seiner Rede Theorie des Sieges: Wie knnen wir Russland durch Abschreckung und Verteidigung militrisch besiegen? im Rahmen des Warsaw Security Forum am 12. Oktober 2026.
NATO-Oberbefehlshaber in Europa, General Alexus Grynkewich, bei seiner Rede „Theorie des Sieges: Wie können wir Russland durch Abschreckung und Verteidigung militärisch besiegen?“ im Rahmen des Warsaw Security Forum am 12. Oktober 2026.PAP/Radek Pietruszka

Grynkewich stellte am Montag klar, dass er einen Konflikt weder für unvermeidlich noch für unmittelbar bevorstehend halte. Er betonte, bei der Strategie handele es sich nicht um einen militärischen Operationsplan, sondern um eine gemeinsame Vorstellung davon, wie sich durch Abschreckung und Verteidigung ein Sieg erzielen lasse. Sie beruhe auf der von allen 32 NATO-Mitgliedstaaten verabschiedeten Strategie zur Abschreckung und Verteidigung des euro-atlantischen Raums (DDA) sowie auf den Erfahrungen aus den aktuellen Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten.

Wie Grynkewich betonte, verschaffe der Nachrichtendienstliche Vorsprung dem Bündnis Schutz vor Überraschungsangriffen. Die NATO werde einen drohenden Angriff rechtzeitig erkennen und könne dadurch ihre Truppen schnell verlegen. So solle auch verhindert werden, dass ein Gegner durch vollendete Tatsachen Gebiete des Bündnisses besetze.

„Wenn wir angegriffen werden, sind wir bereit, noch heute Nacht zu kämpfen. Aber wir wiegen uns nicht in Sicherheit. Wir werden uns weiterhin jeden Tag vorbereiten und üben. Morgen werden wir noch besser vorbereitet sein, übermorgen noch besser“, versicherte General Alexus Grynkewich.

Mit Blick auf ein mögliches Szenario erklärte Grynkewich, dass die NATO-Landstreitkräfte in der ersten Phase den Angriff im unmittelbaren Kontaktbereich zurückdrängen würden. Gegnerische Verbände würden durch eigene Manöver gebunden und daran gehindert, Gebiete des Bündnisses zu besetzen.

Die Luft- und Seestreitkräfte sollen nach seinen Worten im Zusammenwirken mit den Weltraum- und Cyberstreitkräften rasch die Luft- und Seeüberlegenheit erringen. Anschließend soll die NATO mithilfe moderner Sensoren, autonomer Systeme aus allen militärischen Bereichen dem Angreifer die Möglichkeit nehmen, seinen Angriff zu verstärken und die Initiative zu übernehmen, so Grynkewich.

Sollte der Gegner seinen Angriff fortsetzen oder Reserven in den Kampf führen, werde das Bündnis nicht nur die angreifenden Kräfte zerschlagen, sondern auch sämtliche Strukturen, die sie unterstützen und versorgen, zerschlagen, versicherte der US-General.

PAP/PR/ps

NATO-Kommandeur präsentiert in Polen seine „Theorie des Sieges“

07.10.2026 11:29
Alexus Grynkewich soll beim Warsaw Security Forum erläutern, wie das Bündnis mit Bodentruppen, Drohnen und KI einen Angriff auf seine Ostflanke abwehren will.

Polnisch-philippinischer IT-Gipfel mit Beteiligung des Präsidenten

07.10.2026 13:20
Die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, der IT-Dienstleistungssektor sowie Cybersicherheit und Dienstleistungen für den intelligenten Verkehr und das Bildungswesen. Das sind die wichtigsten Bereiche, in denen polnische Unternehmen auf den Philippinen nach Partnern suchen können.

Weltpolitiker beraten beim Warsaw Security Forum 2026

12.10.2026 11:30
Im Mittelpunkt stehen die Zukunft der NATO, Russlands Krieg gegen die Ukraine, die Sicherheit an der Ost- und Nordflanke des Bündnisses sowie die Zusammenarbeit Europas mit den Staaten am Persischen Golf.

Verzögerung bei Waffenlieferungen aus den USA

13.10.2026 09:20
Die polnischen Streitkräfte müssen sich auf Verzögerungen bei der Lieferung wichtiger Waffensysteme aus den USA einstellen. Ein hochrangiger Offizier bestätigte, dass die Raketen für polnische Patriot-Systeme nicht rechtzeitig eintreffen werden. Die Probleme könnten auch andere Rüstungsverträge mit den Vereinigten Staaten betreffen.