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Mutmaßlicher Auftraggeber des Starlink-Anschlags in Deutschland festgenommen

04.11.2026 11:00
In Reutlingen nahmen Ermittler einen Mann fest, der den Angriff auf eine Starlink-Station in Masowien beauftragt haben soll. Zwei mutmaßliche Brandstifter sitzen bereits in Baden-Württemberg in Haft.
Starlink.
Starlink.Фото: x.com/SpaceX/

In Reutlingen ist ein türkischer Staatsbürger festgenommen worden, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, den Brandanschlag auf eine Starlink-Station in Polen beauftragt zu haben. Bei ihm fanden Ermittler acht Mobiltelefone und Munition. Gegen den Mann wird wegen der Vorbereitung einer terroristischen Straftat ermittelt.

Die Festnahme ist ein neuer Schritt in deutsch-polnischen Ermittlungen zu dem Anschlag auf die Anlage in Wola Krobowska in Masowien. Zwei türkische Staatsbürger sitzen deshalb bereits seit drei Wochen in Baden-Württemberg in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, die Station im September angezündet zu haben. Polen strebt ihre Auslieferung an.

Nach Einschätzung der Ermittler sollte mit dem Angriff das Satellitensystem beschädigt werden, das die Ukraine zur Verteidigung gegen Russland nutzt. Polnische Dienste halten eine mögliche Steuerung durch russische Geheimdienste für denkbar. 

IAR/adn

Brand in Starlink-Station war offenbar Brandstiftung

25.09.2026 10:48
Der Brand in einer Starlink-Station in Polen ist nach ersten Ermittlungen auf Brandstiftung zurückzuführen. Das sagte der stellvertretende Innenminister Czesław Mroczek am Freitag im Polnischen Rundfunk. „Wir können feststellen, dass es Brandstiftung war“, sagte Mroczek.

Zwei Türken in Deutschland wegen Brandanschlag auf Starlink-Anlage in Polen festgenommen

13.10.2026 01:00
Zwei türkische Staatsangehörige, die verdächtigt werden, im vergangenen Monat eine Starlink-Satellitenfunkanlage in Zentralpolen in Brand gesetzt zu haben, sind in Deutschland festgenommen worden. Das teilten polnische Behörden am Montag mit. Hinter der Tat wird ein Sabotageakt im Auftrag Russlands vermutet.

Bulgarien ermittelt wegen Brandstiftung an Starlink-Antennen

15.10.2026 09:15
Der bulgarische Ministerpräsident hat die Hintergründe des Vorfalls nicht bestätigt. Er nannte auch keinen konkreten Staat, der für die Brandstiftung verantwortlich sein könnte. Die Opposition wirft ihm vor, nicht den Mut zu haben, Russland als möglichen Täter zu nennen. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat diese Woche in einem ähnlichen Fall in Polen klar auf russische Geheimdienste hingewiesen.