Deutsche Redaktion

Vor Gipfel: EU‑Länder suchen gemeinsame Linie bei Energie

10.03.2026 11:47
Die Gespräche finden gut eine Woche vor dem EU‑Gipfel in Brüssel statt, der sich mit Fragen der Wettbewerbsfähigkeit befassen soll. Auslöser der Beratungen sind die gestiegenen Öl- und Gaspreise infolge der Eskalation im Nahen Osten und der Blockade der Straße von Hormus, die Transport- und Produktionsketten beeinträchtigt.
Ceny paliw w USA rosną po atakach na Iran
Ceny paliw w USA rosną po atakach na Iran Reuters

Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs beraten heute per Videokonferenz über die Entwicklung der Energiepreise. Das Treffen wird von Deutschland, Belgien und Italien organisiert; unter den Eingeladenen ist nach Angaben aus Brüssel auch Polens Premierminister Donald Tusk.

Die Gespräche finden gut eine Woche vor dem EU‑Gipfel in Brüssel statt, der sich mit Fragen der Wettbewerbsfähigkeit befassen soll. Auslöser der Beratungen sind die gestiegenen Öl- und Gaspreise infolge der Eskalation im Nahen Osten und der Blockade der Straße von Hormus, die Transport- und Produktionsketten beeinträchtigt.

Die Europäische Kommission verweist auf bestehende Öl- und Gasreserven, warnt jedoch, dass ein länger andauernder Konflikt im Persischen Golf wirtschaftliche Belastungen und steigende Inflation mit sich bringen könnte. In mehreren EU‑Staaten wird an die Preis- und Versorgungsschocks von 2022 erinnert.

IAR/adn


Zwischen Ölpreis und Ukraine-Sorge: Polnische Reaktionen auf US-Angriff auf den Iran

28.02.2026 15:24
Sicherheitsexperten wiesen auf Polskie Radio 24 darauf hin, dass Israel und die USA sich offenbar für das Szenario eines umfassenden Krieges entschieden hätten – nicht für begrenzte, präzise Schläge, sondern für eine mehrtägige Kampagne. Die Frage bleibe offen, ob die Angriffe wirksamer sein würden als während des zwölftägigen Krieges im Juni 2025, als der Erfolg und die Zerstörung des iranischen Atomprogramms verkündet worden seien. In Warschau hat sich indes die iranische Diaspora zu einer spontanen Demonstration zusammengefunden.

Tusk warnt vor globalen Folgen der Nahost-Eskalation

09.03.2026 06:33
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat vor den globalen Folgen der Eskalation im Nahen Osten gewarnt. Der Konflikt verschärfe die internationale Instabilität und treibe die Ölpreise nach oben, schrieb Tusk in einem englischsprachigen Beitrag auf X. Zugleich stellte er die Frage, wer letztlich von der Situation profitiere.