Deutsche Redaktion

Ukraine, Nahost, Afrika: Premierminister Tusk zu Gast im Vatikan

07.05.2026 10:39
Bei Tusks erster Audienz bei Leo XIV. soll es um Bemühungen für Frieden und ein Ende des Krieges in der Ukraine sowie um Stabilisierung im Nahen Osten und um humanitäre Hilfe sowie Konfliktprävention in Afrika gehen. Auch Gespräche mit Ministerpräsidentin Meloni stehen auf der Agenda.
Premier RP Donald Tusk (L) i prefekt Domu Papieskiego abp Petar Rajic (2L) podczas powitania na Dziedzińcu św. Damazego w Watykanie, przed audiencją premiera u ojca świętego Leona XIV, 7 bm. (jm) PAPRadek Pietruszka
Premier RP Donald Tusk (L) i prefekt Domu Papieskiego abp Petar Rajic (2L) podczas powitania na Dziedzińcu św. Damazego w Watykanie, przed audiencją premiera u ojca świętego Leona XIV, 7 bm. (jm) PAP/Radek PietruszkaPAP/Radek Pietruszka

Polens Ministerpräsident Donald Tusk absolviert in Rom einen außenpolitisch dichten Tag. Am Vormittag wird er im Vatikan von Papst Leo XIV. empfangen, am Nachmittag trifft er Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni im Palazzo Chigi. Parallel sind auch US-Außenminister Marco Rubio und Ungarns neu gewählter Ministerpräsident Peter Magyar zu Gesprächen in der italienischen Hauptstadt.

Bei Tusks erster Audienz bei Leo XIV. soll es um Bemühungen für Frieden und ein Ende des Krieges in der Ukraine sowie um Stabilisierung im Nahen Osten und um humanitäre Hilfe sowie Konfliktprävention in Afrika gehen. Tusk trifft zudem Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und will nach der Audienz das Grab des polnischen Papstes Johannes Paul II. besuchen.

Als Geschenk bringt Tusk dem Papst den Pentateuch, also die fünf Bücher Mose, in kaschubischer Sprache mit. Kaschubisch wird vor allem im Norden Polens gesprochen und ist in Polen als Regionalsprache anerkannt. Für Tusk, der selbst kaschubische Wurzeln hat, ist das Geschenk auch ein kultureller Akzent.

Beim späteren Treffen mit Meloni sollen die polnisch-italienischen Beziehungen, Sicherheit, weitere Unterstützung für die Ukraine, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft und die Erweiterung der Europäischen Union im Mittelpunkt stehen.

IAR/adn


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