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Deutsche Redaktion

Gutfeter: Die Polen sind verschiedener Meinung, aber wenn etwas passiert sind sie sofort hilfsbereit

13.09.2019 11:55
Im Herbst 1989 entschieden sich zehntausende DDR-Bürger für eine Flucht in den Westen. Etwa 6000 von ihnen wählten den Weg über Warschau. An die Ereignisse von vor 30 Jahren erinnert sich Izabela Gutfeter, die damalige Vorsitzendes des Polnischen Roten Kreuzes.
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  • Gutfeter: Die Polen sind verschiedener Meinung, aber wenn etwas passiert sind sie sofort hilfsbereit
Das Polnische Rote Kreuz begeht in diesem Jahr sein 100. Jubilum.
Das Polnische Rote Kreuz begeht in diesem Jahr sein 100. Jubiläum.wikipedia.com

Im Herbst 1989 entschieden sich zehntausende DDR-Bürger für eine Flucht in den Westen. Etwa 6000 von ihnen wählten den Weg über Warschau. Viele Wochen lang lagerten hunderte Flüchtlinge auf den Straßen um die Botschaft der BRD in Saska Kępa. Die Regierung unter Tadeusz Mazowiecki, das Polnische Rote Kreuz, die Gewerkschaft „Solidarność” und die Kirche unterstützten jene Flüchtlinge. Auch gewöhnliche Bürger, unter ihnen die Bewohner von Saska Kępa, halfen mit. An die Ereignisse von vor 30 Jahren erinnert sich Izabela Gutfeter, die damalige Vorsitzendes des Polnischen Roten Kreuzes.