Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

Mit Gejammer schreckt man Putin nicht ab. Und: „Karol der Erneuerer" – Wird Präsident Nawrocki die Rechte einen?

19.08.2026 13:55
Moskau verschärft den Ton – und Warschau hört weg, warnt Wacław Radziwinowicz in der Gazeta Wyborcza. Außerdem: Kann Präsident Karol Nawrocki das zerstrittene rechte Lager einen und Donald Tusk stürzen? Oder überschätzt die Rechte ihren eigenen Präsidenten? Und: Immer mehr Polen lassen sich private Bunker in den Garten setzen. Mehr dazu in der Presseschau.
Der russische Prsident Wladimir Putin spricht whrend einer Unterzeichnungszeremonie im Anschluss an Gesprche mit dem Prsidenten von Myanmar, Min Aung Hlaing, im Groen Kremlpalast in Moskau, Russland, am 18. August 2026. EPAALEXANDER ZEMLIANICHENKO  POOL Quelle: PAPEPA.
Der russische Präsident Wladimir Putin spricht während einer Unterzeichnungszeremonie im Anschluss an Gespräche mit dem Präsidenten von Myanmar, Min Aung Hlaing, im Großen Kremlpalast in Moskau, Russland, am 18. August 2026. EPA/ALEXANDER ZEMLIANICHENKO / POOL Quelle: PAP/EPA.EPA/ALEXANDER ZEMLIANICHENKO / POOL

GAZETA WYBORCZA: „Mit Gejammer schreckt man Putin nicht ab"

Die linksliberale Gazeta Wyborcza sieht Europa einer Serie russischer Sabotageakte ausgesetzt – während die Politik in Warschau schweige. Wacław Radziwinowicz zählt in seiner Kolumne auf: Am 10. August sei im bulgarischen Belica ein Lager bei einer Munitionsfabrik des Unternehmens EMCO in Brand geraten. Drei Tage später sei es im italienischen Colleferro zu einer Explosion in einer Pulverpresshalle des Rüstungskonzerns KNDS gekommen. Beide Unternehmen produzierten für die ukrainischen Streitkräfte. Und am Freitag habe die Öffentlichkeit von der Festnahme eines Mannes in Polen erfahren, der aus Moskau den Auftrag erhalten habe, den unter dem Künstlernamen Kyivstoner bekannten Rapper zu töten. Die Russen werfen dem Musiker vor, einen misslungenen Drohnenangriff auf einen ihrer Militärflugplätze organisiert zu haben.

Dass es sich dabei nicht um Zufälle handle, lasse sich an der Rhetorik des Kremls ablesen, so der Autor. Im Hauptabendprogramm des Staatssenders Rossija 1 habe der Kriegsberichterstatter Sergej Senin den Tod Kyivstoners bereits angekündigt: „Dieser Dreck, dieses Schwein" habe gerade Geburtstag gefeiert, doch es sei sein letzter gewesen, denn seine Liquidierung sei „eine Ehrensache der Dienste". Harte Worte, schreibt Radziwinowicz – aber ganz auf Partei- und Kreml-Linie. Ende Juli habe auch Putin erklärt, man müsse den Feind – also den Westen, der die Ukraine unterstütze – künftig „noch kühner" angreifen.

Am Freitag habe dann Außenminister Sergej Lawrow ohne Umschweife angekündigt: „Unsere Methoden werden deutlich schärfer werden, um alles zu zerstören, was aus dem Westen die Kriegsmaschine Kiews am Leben hält. Und wir tun das bereits. Und sie fangen schon an zu jammern." Mit dem „wir tun das bereits", schreibt der Publizist, meine Putins Minister eben den Brand in Bulgarien, die Explosion in Italien und den angeheuerten Mörder in Polen. Zudem vergehe kein Tag, an dem man in Moskau nicht auch Rzeszów als legitimes und dringliches Ziel benenne.

Der Kreml habe seine Rhetorik in den vergangenen Wochen verschärft, weil er seinen Zugang zum Krieg ändere. Beobachter beschrieben dies als Abkehr vom „Kolonialkrieg", in dem ein für Geld angeheuertes Expeditionskorps kämpfe, und als Übergang zum „totalen Krieg". Putins Sprecher Dmitrij Peskow habe sogar verkündet, die „militärische Spezialoperation" sei beendet, nun werde in vollem Umfang Krieg geführt.

Diese Drohungen und die ihnen folgenden Terrorakte dürfe man weder überhören noch auf die leichte Schulter nehmen, wie es während der polnischen Feierlichkeiten am 15. August geschehen sei, mahnt Radziwinowicz. Putin werde immer dreister werden und weiter „nachschärfen", wenn man ihn nicht zügele – und sei es nur durch eine deutliche Warnung, dass der Westen auf Sabotageakte auf seinem Territorium antworten werde. Etwa, indem er der Ukraine Raketen überlasse, die russische Rüstungsfabriken im Ural oder noch weiter östlich erreichen könnten. „Polen reagiert nicht auf die scharfen Drohungen aus Moskau. Und das ist schade, denn Putin und Lawrow reden nicht ins Blaue hinein". Mit Gejammer schrecke man Putin nicht ab, so Wacław Radziwinowicz in der Gazeta Wyborcza.

SIECI: „Karol der Erneuerer" – der Präsident als Schirmherr der Rechten

„Wird der Präsident die Rechte einen?", fragt das nationalkonservative Wochenmagazin Sieci auf seiner Titelseite. Und gibt sich optimistisch. Schon der Titel des Aufmachers stellt Karol Nawrocki in eine große historische Linie: „Karol Odnowiciel", Karl der Erneuerer – in Anspielung auf den mittelalterlichen Piastenherrscher Kasimir I. den Erneuerer, der das zerfallene polnische Reich wieder zusammenfügte. Die Chance, dass Nawrocki die Rechte eint, sei groß, schreibt das Blatt – und dann werde die Entmachtung Donald Tusks „sehr wahrscheinlich".

Wie Publizist Stanisław Janecki erinnert, habe der Chef des Präsidialbüros Paweł Szefernaker im Internetsender Kanał Zero erklärt, Nawrocki sei bereit, einem Senatspakt der rechten Gruppierungen als Schirmherr vorzustehen – obwohl der Präsident „neben der Parteipolitik" stehe. Gleichgültig gegenüber den Entscheidungen der Parteiführer werde er aber nicht bleiben. Jarosław Kaczyński habe mehrfach die Einigung des „patriotischen Lagers" gefordert. Dazu zähle er neben der PiS die verschiedenen Strömungen der Konfederacja. Deren Politiker hätten Nawrocki bereits im Frühjahr 2026 als „einzigen glaubwürdigen Schiedsrichter" bezeichnet. Einem Senatspakt werde die Konfederacja allerdings nur zustimmen, wenn Nawrocki dessen „Gastgeber" sei und kein rechtes Milieu ausgeschlossen werde – weder Brauns Formation noch Rozwój Plus von Mateusz Morawiecki. Krzysztof Bosak habe bestätigt, darüber bereits mit dem Präsidenten gesprochen zu haben.

Wie nötig ein solcher Schiedsrichter wäre, lesen wir weiter, habe etwa die Situation vom Juli gezeigt, als Kaczyński eine Zusammenarbeit für die Senatswahl angekündigt habe. Sławomir Mentzen habe das Abkommen ein „Kabarett" genannt und gedroht: „Wenn Tusk erneut den Senat gewinnt, wird Kaczyński daran schuld sein. Niemand sonst." Auch Morawieckis Gruppierung sehe in Nawrocki einen „glaubwürdigen Schiedsrichter". In privaten Gesprächen, so Janecki, erwarteten immer mehr Politiker der Rechten allerdings mehr als bloße Schiedsrichterei: Der Präsident solle „die ganze Gesellschaft an die Kandare nehmen", sonst „zerfällt alles". Nawrocki wäre damit nicht nur Vermittler, sondern eine Art strenger Chef, der die Einzelinteressen der Parteien bändige. Eine Einigung sei möglich, wenn die präsidiale Entwicklungsstrategie zum Programm des rechten Bündnisses für die Parlamentswahl 2027 werde. Nawrocki selbst habe am 6. August erklärt, diese Strategie werde bei der nächsten Parlamentswahl „zum Bezugspunkt für alle werden, die die Republik Polen regieren wollen". Entscheidend sei am Ende ohnehin nicht der Senat, sondern die Sejmwahl. Dort könne der Präsident Einfluss auf die Wahllisten nehmen – und nach der Wahl entscheide er darüber, wen er mit der Regierungsbildung betraue. Das sei zugleich die Peitsche gegen die „hundert Napoleons" auf der Rechten.

Wie Janecki zudem erinnert, habe Nawrocki zum Monatswechsel Juli/August 2026 in den Umfragen Kaczyński erstmals im Rennen um den Titel des realen Anführers der polnischen Rechten überholt: 20,4 Prozent der Befragten hielten den Präsidenten für den faktischen Anführer des rechten Lagers, 19,8 Prozent Kaczyński. Alle anderen genannten Politiker würden deutlich dahinter liegen. Prof. Antoni Dudek von der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität meint, langfristig gewinne aus den innerrechten Reibereien ausschließlich Nawrocki: Je schärfer der Konflikt zwischen der traditionellen PiS, der Konfederacja und den Sezessionisten ausfalle, desto stärker werde seine Position als natürlicher Patron, lesen wir in Sieci.

Abschließend zitiert der Autor eine These von Jacek Gądek aus dem Newsweek: Eine gemeinsame Liste der Rechten unter Nawrockis Schirmherrschaft sei „Kaczyńskis Maximalplan". Davon sei man noch weit entfernt. Zugleich wachse im PiS-Sitz an der Nowogrodzka-Straße wegen mehrerer Personalentscheidungen Nawrockis und seiner Nähe zu Morawieckis Gruppierung ein „Register der Kränkungen". Das Problem bleibe, dass Nawrocki eine Führungsrolle im Kampf um den Sejm bislang nicht annehme: Der Einstieg wäre ein enormes Risiko und unbekanntes Terrain; Parteipolitik interessiere ihn wenig. Doch das Risiko der Passivität sei noch größer. Kaczyński selbst habe ihm nach dem Wahlsieg 2025 erklärt: „Um Macht zu haben, musst du auch deine eigene Regierung haben." Wenn sich alle einigten, sei die Chance auf Einheit Lager der Rechten groß – und damit auch auf den Wahlsieg und die Entmachtung Donald Tusks, so Stanisław Janecki in Sieci.

RZECZPOSPOLITA: „Nichts deutet heute darauf hin"

Hat Karol Nawrocki das Zeug dazu, Anführer der polnischen Rechten zu werden fragt in seiner Analyse für die Rzeczpospolita Bogusław Chrabota. Die Umfrage von United Surveys by IBRiS für Wirtualna Polska zeige: 54,4 Prozent der Befragten sprechen dem Präsidenten solche Prädispositionen zu, 28,8 Prozent verneinen dies. Unter den Anhängern der Rechten liege die Zustimmung bei 81 Prozent. Interessanter aber seien die Werte im Lager der regierenden Koalition. Dort hielten immerhin 28 Prozent Nawrocki für den naheliegenden Kandidaten auf die Führung der Rechten. Das sei viel – wobei zu betonen sei, dass es in dieser Befragung ausschließlich um die Führung einer der beiden konkurrierenden Formationen gehe und nicht um eine Bewertung der Person. Zumal Nawrocki gerade erst das erste von fünf Amtsjahren abgeschlossen habe. Zwölf Monate nur – aber, wie Chrabot zugibt, außergewöhnlich erfolgreiche zwölf Monate.

Nawrocki, lesen wir, habe bereits mehr erreicht als Andrzej Duda in zwei Amtszeiten. Duda sei trotz beträchtlicher Popularität nie als Anwärter auf die Führung der Rechten und nie als Konkurrent Kaczyńskis gehandelt worden. Bei Nawrocki sei es anders: Nach zwölf Monaten habe er den schwächelnden und immer mehr Fehler machenden Kaczyński hinter sich gelassen. Bemerkenswert sei auch das Urteil der politischen Gegner: Mehr als ein Viertel des Koalitionselektorats sehe in ihm einen Anführer der Rechten – und eben nicht nur, wie seine Gegner es gern hätten, einen brutalen Fußballrowdy, einen Verfassungsbrecher, einen Vielfach-Vetogeber oder hoffnungslosen Populisten. Viele könnten ihm diese Eigenschaften zuschreiben und hielten ihn dennoch für qualifiziert.

Nawrocki könne also theoretisch Anführer sein, aber werde er es auch? Bei Kaczyński habe Führung bedeutet, über Jahre hinweg die politische Agenda in Polen zu diktieren. Könne Nawrocki jemand wie Kaczyński sein? Ausschließen lasse sich das nicht, „aber nichts deutet heute darauf hin". Die gesamte politische Karriere des Präsidenten dauere, den Wahlkampf eingerechnet, keine anderthalb Jahre. Zugleich sei der Kampf um Kaczyńskis Nachfolge in der PiS weiterhin offen.

Die Umbrüche auf der polnischen Rechten seien erst im Gange, ihr Ausgang sei offen. Nach der Wahl könne zudem ein rechter Premier zum natürlichen Gegenspieler Nawrockis werden, denn als Regierungschef könne er sehr viel leichter reale Politik gestalten. Ob Nawrockis Position wachse, werde sich bald zeigen: Es gebe den Plan, dass er 2027 eine rechte Liste unter seine Schirmherrschaft nehme. Gelinge ihm das, festige er seine Rolle als Führungspersönlichkeit; scheitere er – und die Aufgabe sei überaus schwierig –, könne dies seine Position schwächen. Diesen Test verordne ihm ausgerechnet Kaczyński. Es sei, wie beim Pokern, ein politisches „Karten auf den Tisch" – und um Klassen wichtiger als weitere Umfragen, schließt Bogusław Chrabota in der Rzeczpospolita.

NEWSWEEK: „Russische Rakete, in Deckung!"

Immer mehr Polen bauen private Schutzräume, schreibt das liberale Wochenmagazin Newsweek. Eine Villa bei Wejherowo werde für knapp vier Millionen Złoty als „sicher und luxuriös" angeboten – in dieser Reihenfolge, denn der Luxus trete in den Hintergrund. Auf den Fotos unsichtbar blieben kugelsichere Scheiben und ein unterirdischer Schutzraum, passend für die „heutigen, recht unsicheren Zeiten". Bei einem zweiten Haus in der Augustower Heide beginne die Beschreibung der Räume nicht mit dem Wohnzimmer, sondern mit einem 70 Quadratmeter großen Keller samt Bunker, eigener Klärgrube und WC. Ein echter Trend sei das noch nicht, sagt ein Makler dem Blatt: Kunden fragten beim Hauskauf noch nicht nach Schutzräumen – aber die Information rege ihre Vorstellungskraft an.

Im Zentrum der Reportage steht Piotr, Ingenieur und Unternehmer. Gleich nach dem russischen Überfall auf die Ukraine habe er begonnen, in einer Ecke seines Grundstücks zwei Betonbehälter zu vergraben – die Nachbarn sollten eine neue Klärgrube vermuten. Später habe er Stahlbewehrung eingezogen, Brückenbeton gegossen, beide Behälter verbunden und den Innenraum auf knapp zwei Meter vertieft. Am Ende habe er eine 200 Kilogramm schwere Stahlluke geschweißt, deren Zugang unter einem Holzboden in der Werkstatt verschwinde. Rund 70.000 Złoty habe ihn das bislang gekostet. Im Inneren: Regale voller Einmachgläser, ein Campingkocher, eine Trockentoilette, vier Schlafplätze und eine komplette Funkstation. „Ich wollte keinen Haufen Geld für etwas ausgeben, das ich in die Erde vergrabe und vielleicht nie nutze. Im Alltag lagere ich hier Eingemachtes, Kartoffeln und Möhren. Sollte aber etwas passieren, schließe ich die Luke und schalte die Lebenserhaltungssysteme ein", wird er zitiert.

Genau dort, wo das umgangssprachliche Verständnis von „Bunker" ende, begännen die technischen und gesetzlichen Anforderungen, schreibt die Autorin. Das Gesetz über Bevölkerungsschutz und Zivilverteidigung verlange, dass ein Schutzraum auch vor kontaminierter Luft schütze. Eine Filterbelüftung aber fehle Piotr bislang. Die Angebote lägen zwischen 40.000 und fast 100.000 Złoty – womöglich wäre sie damit teurer als der gesamte bisherige Bau. Professionelle Schutzräume kosteten je nach Anbieter rund 200.000 bis 500.000 Złoty. Branchenvertreter widersprächen sich jedoch bei der Frage, ob tatsächlich ein Boom eingesetzt habe. „Polen ist nicht die Schweiz. Die Leute können sich richtige private Schutzräume nicht leisten und werden es lange nicht können", sagt Mirosław Żmiejko von Art-Bud aus Sosnowiec. Andere Fachleute meinen, um private Bunker gebe es heute mehr Marketing als tatsächliche Bauprojekte.

Die Pointe liefert ausgerechnet der prominenteste polnische Prepper. Sławomir Nizner, Gründer von Preppers Poland, besitzt selbst keinen Schutzraum – zu teuer. Unter seinen 54.000 Followern kenne er vielleicht einige Dutzend, die tatsächlich einen hätten. Private Bunker lösten das Sicherheitsproblem der Bevölkerung ohnehin nicht: Dafür seien Kommunen und Regierung da. Er habe stattdessen einen „Ort zum Verstecken" – und den könne fast jeder finden, auch ohne Keller. Der Autorin selbst, die in einem Wohnblock ohne Keller und Garage lebt, empfiehlt er nach kurzer Prüfung: das Badezimmer. Vor einem direkten Treffer schütze das nicht, wohl aber vielleicht vor einer Druckwelle und splitterndem Glas.

Autor: Adam de Nisau


Neue App zeigt Schutzräume in Polen

22.12.2025 10:05
In Polen ist eine neue Software zur Orientierung in Krisensituationen gestartet. Die App mit dem Titel „Wo kann man sich verstecken?“ informiert über Standorte möglicher Schutzräume im ganzen Land. Das Angebot ist bereits online unter gdziesieukryc.pl verfügbar, eine offizielle Vorstellung durch das Innenministerium ist für Montag angekündigt.

Nawrocki zieht nach einem Jahr im Amt Bilanz

07.08.2026 07:16
Polens Präsident Karol Nawrocki hat zum ersten Jahrestag seiner Amtseinführung eine positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeit gezogen. Bei einer Veranstaltung vor dem Präsidentenpalast in Warschau erklärte er, er wolle „die Stimme aller Polinnen und Polen“ sein.

Polen nimmt Russen wegen geplantem Mord an US-Bürger fest

14.08.2026 07:00
Nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten handelt es sich um den ersten bekannten Fall eines von Russland gesteuerten Mordversuchs an einem US-Bürger auf dem Gebiet eines anderen NATO-Staates. „Wir müssen leider davon ausgehen, dass das Putin-Regime versuchen wird, Menschen, die ihm aus verschiedenen Gründen unbequem sind, an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt zu beseitigen“, sagte Donald Tusk.

Russland: 23 Jahre Haft wegen Spionage für Polen

14.08.2026 12:30
Ein russisches Gericht hat einen Mann wegen Spionage für Polen zu 23 Jahren Haft verurteilt. Der Moskauer Stadtgerichtshof befand den 1989 geborenen Russen Georgi Pirogow für schuldig, mit polnischen Geheimdiensten zusammengearbeitet zu haben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf russische Medien. 

Tag der polnischen Armee: Militärparade, Beförderungen und Tausende Teilnehmer

15.08.2026 15:00
Eine Militärparade auf der Warschauer Weichselstraße, eine Marineparade in Gdynia, Ernennungen zu Generälen und Admiralen sowie die Präsentation militärischer Ausrüstung – im ganzen Land wurde der Tag der polnischen Armee und der 106. Jahrestag der Schlacht bei Warschau begangen. An den Veranstaltungen in der Hauptstadt haben Tausende Menschen teilgenommen.

The Times: Russlands Wirtschaft gerät zunehmend unter Druck

19.08.2026 13:24
Russlands Wirtschaft wird durch den Krieg gegen die Ukraine zunehmend geschwächt. Zu diesem Schluss kommt die britische Zeitung „The Times“. Das Blatt spricht von einer Wirtschaft, die nahezu von den Folgen des Krieges erdrückt werde. Gleichzeitig zeigten sich erste Spannungen innerhalb der russischen Führung.