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1933 - 1945
Deutsche
nationalsozialistische VERNICHTUNGS - und Konzentrationslager
Konzentrationslager
Vernichtungslager
Von Deutschland besetzte Länder
Deutschland im Jahre 1937
Infografiken basierend auf www.dzieje.pl
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German Death CampsStrona główna (DE)
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1933 - 1945
Die Endlösung

Antisemitismus war eine der Säulen der Ideologie des Nationalsozialismus. Er wurde mit dem Moment der Verabschiedung durch den Reichstag der sog. Nürnberger Gesetze zur Staatsideologie in dem durch Hitler regierten Deutschland.

Das Recht im Dritten Reich in Bezug auf die Juden:

- ermöglichte es, den Juden die Bürgerschaft im Reich, den Rechtsschutz und das Eigentum zu entziehen;

- verbat es den Juden, in den Staatsämtern tätig zu sein und Militärdienst zu leisten;

- verbat es, Ehen zwischen "Ariern" und "Nichtariern" zu schließen;

- ermöglichte es, solche bereits geschlossenen Ehen aufzulösen. Intime Beziehungen in solchen Ehen waren strafbar.

Die Reichskristallnacht

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 gab es in vielen deutschen Städten Judenpogrome, die von den Behörden initiiert wurden. Synagogen, Häuser, Geschäfte und Industriebetriebe der Juden wurden in Brand gesetzt und zerstört. Die dafür verantwortlichen SS- und NSDAP-Truppen wurden durch die Polizei gedeckt.

Die ersten Lager

Die ersten Konzentrationslager sind in Deutschland noch vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden. Das erste von ihnen - in Dachau - wurde am 20. März 1933 eröffnet. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren die Lager vor allem für die politischen Gegner des NS-Regimes bestimmt.

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen.

Im Oktober begann die deutsche Besatzung Polens. In den besetzten Gebieten sind Ghettos für jüdische Bevölkerung entstanden. 1941 starteten die deutschen Ingenieure die Versuche, Menschen in den speziellen Kammern der Lastwagen mit Abgasen zu vergasen. Die Versuche wurden im Lager Kulmhof am Ner durchgeführt. Und in Auschwitz wurde der erste Versuch der Ermordung von Menschen mit dem Cyanwasserstoff - Zyklon B durchgeführt.

Nach dem Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 erhöhte sich dramatisch die Zahl der Juden, die unter die deutsche Herrschaft kamen. Den Wehrmacht-Truppen an der Ostfront folgten vier Sondereinsatzgruppen, deren Aufgabe es war, die Zivilbevölkerung massenweise zu erschießen. Diesen Verbrechen fielen etwa 2 Millionen Juden zum Opfer.

Wannsee-Konferenz

Auf der Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 beschlossen die hochrangigen deutschen Beamten, angeführt von Reinhard Heydrich, die Endlösung der Judenfrage.

Auf der Konferenz wurde erörtert, wie die Judenfrage am schnellsten gelöst werden kann. Es wurde die Deportation oder die Sterilisation in Betracht gezogen. Die Beamten des Dritten Reiches beschlossen, das gesamte jüdische Volk auszurotten.

Josef Bühler, der Staatssekretär im Generalgouvernement, schlug vor, das durch das Dritte Reich besetzte Polen als Ort der Massenvernichtung zu wählen, wegen der großen Konzentration der Juden in diesem Gebiet und wegen Einsparungen beim Transport.

Völkermord

In den Konzentrationslagern, die zu Todesfabriken wurden, fielen etwa 6 Millionen Juden aus vielen europäischen Ländern der Endlösung zum Opfer.

im Herbst 1944, als die Ostfront immer näher rückte, wurde der Völkermord aufgehalten. Auf Befehl von Heinrich Himmler wurden die Gaskammern und Krematorien zerstört, um die Spuren der Verbrechen zu verwischen.

Wannsee
Wannsee

1933 - 1945
Gerichtsverfahren und Fahndungen

Vor dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg lief der Hauptprozess gegen die Verbrecher des Dritten Reiches, die angeklagt wurden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Die Richter und Ankläger im Hauptprozess waren Vertreter der Siegermächte: Großbritanniens, Frankreichs, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten.

Neben dem Hauptprozess liefen noch weitere 12 Verfahren, aber sie wurden schon ausschließlich vor den amerikanischen Militärtribunalen abgehalten. Es wurden insgesamt gegen 185 Personen Anklagen erhoben: 35 Ärzte und Juristen, 56 SS-Mitglieder und Polizeiangehörige, 42 Industrielle, 26 Militärbefehlshaber, 22 Minister und hohe Beamten.

Die Verfahren liefen vom 20. November 1945 bis zum 14. April 1949.

Die Kommandanten und die Belegschaft der KZ- und Vernichtungslager wurden vor Militär- und Nationaltribunale sowie vor Landesgerichte gestellt. Das am häufigsten gefallene Urteil für hohe Offiziere, Kommandanten, Lagerärzte und Kapos war der Tod durch den Strang. Beispielsweise wurden in zwei Prozessen in Auschwitz insgesamt 60 Personen verurteilt - 23 Personen bekamen das Todesurteil, 33 Personen wurden zu drei Jahren Haft bis lebenslänglich verurteilt, 4 Personen wurden freigesprochen.

Nicht alle Verbrecher wurden bestraft. Vielen von ihnen gelang es, der Justiz zu entkommen, indem sie ihre Identität verheimlicht haben oder ins Ausland, vor allem nach Argentinien, geflohen sind. Einigen Schätzungen zufolge sind auf diese Weise sogar 5 Tausend Verbrecher geflüchtet. Unter den Flüchtlingen befand sich u.a. Adolf Eichmann, zuständig für die Koordination und Ausführung der Endlösung der Judenfrage, sowie der Arzt Josef Mengele, zuständig für die pseudo-medizinischen Experimente an KZ-Häftlingen, bekannt als Engel des Todes.

Aufspüren von Nazi-Verbrechern wurde zur Lebensmission von Simon Wiesenthal, dem Mann, der wie durch ein Wunder dem Tod in mehreren Lagern entkam. Im Laufe der Jahrzehnte gelang es Wiesenthal, mehr als eintausend Verbrecher, darunter Adolf Eichmann und Frantz Strangl, den Kommandanten des Vernichtungslagers Treblinka zu finden, festzunehmen und vor Gericht zu stellen.

- Wer Völkermord beging, wer dabei behilflich war unschuldige Menschen in den Tod zu schicken, der hat kein Recht, in Frieden zu sterben - meinte Simon Wiesenthal.

Mit der Aufrechterhaltung der Erinnerung an den Holocaust und dem Aufspüren der Verbrecher beschäftigt sich zurzeit das Simon-Wiesenthal-Zentrum mit dem Sitz in den Vereinigten Staaten.

Sehen den Film

1933 - 1945
Die Geschichte
einer Fotografie
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Das Jahr 1942. Ein Besuch in den zu der I.G. Farben gehörenden Buna-Werken. Die Fabrik wurde unweit von dem Lager Auschwitz durch die Gefangenen erbaut. Sie wurden auch zur Zwangsarbeit in den Werken genötigt.
I.G. Farben war während des II. Weltkrieges eine Stütze der deutschen Industrie . Sie beschäftigte sich mit der Produktion des synthetischen Benzins, der Sprengstoffe und der chemischen Substanzen, darunter auch des Zyklon B, der für die Ermordung der Gefangenen im Vernichtungslager verwendet wurde.
Foto: Archiv des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau in Oświęcim (Auschwitz)

1933 - 1945

1933 - 1945
Die Versöhnung

Der Hirtenbrief der polnischen Bischöfe an die deutschen Amtsbrüder

Am 18. November 1965 wurden von den polnischen Bischöfen Hirtenbriefe an die Bischofskonferenzen aller Länder mit der Information über das herannahende Millennium der Christianisierung Polens adressiert.

Im Brief an die Bischöfe Deutschlands war unter anderem eine Zusammenfassung der polnisch-deutschen Geschichte mit einer Betonung der hellen und dunklen Seiten enthalten. Die polnischen Bischöfe riefen auf: “Versuchen wir zu vergessen (...) Wir strecken Euch unsere Hände entgegen, vergeben und bitten um Vergebung. Und wenn Ihr (...) unsere ausgestreckten Hände brüderlich erfasst, so werden wir erst dann mit ruhigem Gewissen in Polen auf ganz christliche Art unser Millennium feiern können.“

Im Jahre 2015, am 50. Jahrestag der Verfassung des Hirtenbriefes, machten die Staatspräsidenten von Polen und Deutschland, Andrzej Duda und Joachim Gauck, in einer gemeinsamen Erklärung darauf aufmerksam, dass der Brief der polnischen Bischöfe „kaum 20 Jahre nach dem Ende des Krieges (...), der von Deutschen entfesselt wurde, (...), geschrieben wurde. Die polnischen Bischöfe haben mit dem gegenseitigen Vorhalten der Untaten und der feindlichen Atmosphäre gebrochen. Sie streckten die Hand aus im Geiste der Annäherung und des Dialogs“.

Willy Brandt kniete vor dem Mahnmal

Am 7. Dezember 1970 begab sich Bundeskanzler Willy Brandt, der einen Besuch in Warschau anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages mit der Volksrepublik Polen über die Normalisierung der Beziehungen abstattete, auf das Gelände des ehemaligen Ghettos, um einen Kranz vor dem Ehrenmal der Helden des Ghettos niederzulegen. Nachdem Brandt die Kranzschleife zurecht gezupft hatte, sank er in die Knie auf den Stufen des Mahnmals und senkte den Kopf. Diese Geste wurde durch die Welt als Zeichen der Reue des deutschen Volkes verstanden.

Nach Jahren schrieb Brandt: „Man fragte mich immer wieder, was ich durch diese Geste zum Ausdruck bringen wollte. Ob diese Geste vielleicht geplant war? (...) Ich habe nichts geplant (...). In Anbetracht der Millionen von ermordeten Menschen habe ich das getan, was Menschen tun, wenn die Sprache versagt.“

Heilige Messe in Krzyżowa und „deutsch-polnische Aussöhnung“

Am 12. November 1989 wurde in Krzyżowa eine heilige Messe abgehalten. Daran haben Polens Premierminister Tadeusz Mazowiecki, und deutscher Bundeskanzler Helmut Kohl teilgenommen. Die Staatsführer erklärten eine Versöhnung zwischen Polen und Deutschland. Zwei Jahre später, im Jahre 1991, wurde dank der Verständigung zwischen den Regierungen Polens und Deutschlands die Stiftung „Deutsch-Polnische Aussöhnung“ ins Leben gerufen. Sie übt ihre Tätigkeit zugunsten der Opfer der deutschen Verfolgungen und im Sinne des deutsch-polnischen Dialogs aus. Die Stiftung sorgt für die Auszahlung der deutschen Geldleistungen an die ehemaligen KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter im Dritten Reich und unterstützt die Nazi-Opfer, die noch am Leben sind.

PAP/Eugeniusz Wołoszczuk

1933 - 1945

1933 - 1945
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