Deutsche Redaktion

Polen erstmals als Vollmitglied bei G20 vertreten

17.04.2026 11:36
Polen wurde in Washington von Finanzminister Andrzej Domański und Notenbankchef Adam Glapiński vertreten. Domański sprach von einem großen Tag für Polen und die Wirtschaft des Landes. Er zeigte sich überzeugt, dass Warschau auch über das laufende Jahr hinaus in den G20-Formaten vertreten bleiben werde.
Der polnische Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Domanski verlsst das Treffen der G20-Finanzminister und Zentralbankprsidenten im Gebude HQ2 des Internationalen Whrungsfonds (IWF) whrend der Frhjahrstagungen des IWF und der Weltbank in Washington, D.C., USA, am 16. April 2026. Die Frhjahrstagungen 2026 finden vom 13. bis 18. April 2026
Der polnische Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Domanski verlässt das Treffen der G20-Finanzminister und Zentralbankpräsidenten im Gebäude HQ2 des Internationalen Währungsfonds (IWF) während der Frühjahrstagungen des IWF und der Weltbank in Washington, D.C., USA, am 16. April 2026. Die Frühjahrstagungen 2026 finden vom 13. bis 18. April 2026 EPA/SHAWN THEW

Polen hat erstmals als Vollmitglied an einem Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs teilgenommen. US-Präsident Donald Trump begründete die Einladung gegenüber dem Polnischen Rundfunk mit den engen Beziehungen zu Warschau. „Polen ist ein wunderbares Land, wir sind Freunde“, sagte Trump.

Polen wurde in Washington von Finanzminister Andrzej Domański und Notenbankchef Adam Glapiński vertreten. Domański sprach von einem großen Tag für Polen und die Wirtschaft des Landes. Er zeigte sich überzeugt, dass Warschau auch über das laufende Jahr hinaus in den G20-Formaten vertreten bleiben werde.

US-Außenminister Marco Rubio hatte zuvor erklärt, Polen, einst hinter dem Eisernen Vorhang und heute unter den 20 größten Volkswirtschaften der Welt, nehme nun den ihm zustehenden Platz in der G20 ein.

Polen vertritt in diesem Jahr bei den G20-Treffen – sowohl im April auf Ebene der Finanzminister als auch beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs im Dezember – de facto Südafrika. Dies ist auf eine Entscheidung der USA zurückzuführen, die das afrikanische Land aufgrund des Streits um das Schicksal der weißen Farmer in diesem Land und der Vorwürfe Washingtons wegen angeblichen „Völkermords“ an ihnen nicht zu den Treffen eingeladen haben. Zuvor nahmen polnische Minister an den G20-Treffen teil, allerdings als speziell eingeladene Gäste. Formal bleibt Südafrika Mitglied der Gruppe.

IAR/PAP/adn


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