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Drohnenschwarm über Moskau. Treibstofflager in Flammen

13.07.2026 10:30
Mehrere Regionen Russlands sind Ziel von Drohnenangriffen geworden. Die unbemannten Fluggeräte waren unter anderem im Raum Moskau im Einsatz. Auch ein Öllager in der Region Stawropol im Nordkaukasus wurde angegriffen. Dort ist ein Feuer ausgebrochen.
Gouverneur Wladimir Wladimirow erklrte, nach Drohnenangriffen sei in einem Industriegebiet der Ortschaft Wjasniki ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr sei im Einsatz. Nach ersten Angaben wurde niemand verletzt.
Gouverneur Wladimir Wladimirow erklärte, nach Drohnenangriffen sei in einem Industriegebiet der Ortschaft Wjasniki ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr sei im Einsatz. Nach ersten Angaben wurde niemand verletzt.X/worldsource24/Polsat

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin teilte am Sonntag gegen 22 Uhr mit, die Luftabwehr sei wegen auf die Hauptstadt zufliegender Drohnen im Einsatz. Mindestens ein Dutzend Drohnen seien abgeschossen worden. „In der Ortschaft Pionerski bei Istra kamen drei Menschen bei einem Drohnenangriff ums Leben, drei weitere wurden verletzt. In Solnetschnogorsk erlitten zwei Menschen Verletzungen, nachdem eine Drohne ein Wohngebäude getroffen hat“, erklärte der Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjow.

Angriff auf Öllager
Auch die Region Stawropol wurde angegriffen. Gouverneur Wladimir Wladimirow erklärte, nach Drohnenangriffen sei in einem Industriegebiet der Ortschaft Wjasniki ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr sei im Einsatz. Nach ersten Angaben wurde niemand verletzt.

Telegram-Kanäle, darunter Astra, berichteten, Ziel des Angriffs sei das dortige Öllager gewesen. Wjasniki war bereits am 9. Juli angegriffen worden. Auch damals war ein Feuer ausgebrochen. In der Ortschaft befindet sich ein Treibstofflager des russischen Ölkonzerns Lukoil.

Am 25. Juni hat Präsident Wolodymyr Selenskyj eine auf 40 Tage angelegte „Einflussoperation“ gebilligt, mit der Russland zu einem Ende des Krieges gezwungen werden soll. Die ukrainischen Streitkräfte greifen seitdem militärische Ziele sowie Treibstoff- und Energieinfrastruktur an. Diese Angriffe sollen die Finanzierung des russischen Krieges erschweren. Dem Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme (SBS), Robert „Magyar“ Browdi, zufolge seien innerhalb von zwei Tagen auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim 16 Kraftwerke angegriffen worden.

Seit Jahresbeginn greift die Ukraine verstärkt Ziele im russischen Energiesektor an, insbesondere Ölraffinerien. Die Benzinproduktion ist deutlich zurückgegangen. In vielen Regionen Russlands gelten inzwischen vollständige oder teilweise Beschränkungen bei der Kraftstoffversorgung.

WP/polsatnews/ps

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