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Schießerei zwischen ukrainischen Sicherheitsdiensten in Kiew

03.09.2026 07:00
In Kiew ist es zu einem Schusswechsel zwischen Beamten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU und des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR gekommen, berichtete The Kyiv Independent. Wolodymyr Selenskyj hat eine Überprüfung der Sicherheitsdienste angekündigt.
Wie die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mitgeteilt hat, seien SBU-Beamte whrend Ermittlungsmanahmen im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitten des Fderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB) von einer der Einheiten der ukrainischen Verteidigungskrfte angegriffen worden. In der Mitteilung hie es, die Beamten htten bei der Abwehr
Wie die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mitgeteilt hat, seien SBU-Beamte während Ermittlungsmaßnahmen im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB) von „einer der Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte“ angegriffen worden. In der Mitteilung hieß es, die Beamten hätten bei der Abwehr facebook.com/SecurSerUkraine

Der Vorfall soll sich am Mittwoch während einer Operation im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Plan des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB ereignet haben. Ziel des Plans soll ein russischer Oppositioneller gewesen sein, der auf ukrainischer Seite kämpft. Nach Angaben einer Quelle aus den ukrainischen Verteidigungskräften galt die Operation Stepan Kaplunow, dem stellvertretenden Kommandeur des Russischen Freiwilligenkorps (RDK). Die Einheit besteht aus Russen, die aufseiten Kiews gegen die russische Invasion kämpfen. Das RDK teilte am 1. September auf Telegram mit, Kaplunow habe sich am 24. August, dem ukrainischen Unabhängigkeitstag, in der Ukraine aufgehalten. Anschließend sei er nach Angaben der Einheit von unbekannten Personen aus dem Hof seines Hauses entführt worden.

Generalstaatsanwaltschaft: Bewaffneter Angriff auf SBU-Beamte

Wie die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft mitgeteilt hat, seien SBU-Beamte während Ermittlungsmaßnahmen im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB) von „einer der Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte“ angegriffen worden. In der Mitteilung hieß es, die Beamten hätten bei der Abwehr des bewaffneten Widerstands ihre Waffen eingesetzt.

Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete unter Berufung auf das ukrainische Portal „Strana.ua“, bei dem Schusswechsel in Kiew sei ein Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR getötet worden. Zwei weitere wurden verletzt.

Budanow: Gründliche und objektive Untersuchung notwendig

Das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine wird den Schusswechsel in Kiew mit Vertretern des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR und des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU untersuchen, teilte der Leiter des Präsidialamtes der Ukraine und ehemaliger HUR-Chef, Kyrylo Budanow, mit. „Mit diesem Fall wird sich nun das Staatliche Ermittlungsbüro befassen. Wichtig ist, eine gründliche und objektive Untersuchung sicherzustellen. Niemand darf ungestraft Militärangehörige entführen, auf den Straßen unserer Städte das Feuer eröffnen oder kriminelle Befehle erteilen und ausführen“, sagte er im Gespräch mit Ukrainska Prawda.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Dienstagabend, es seien Personalentscheidungen der Führung der Sicherheitsdienste gegenüber den an dem Vorfall beteiligten Personen notwendig. In beiden Behörden sollen interne Ermittlungen stattfinden.

RMF24/ps

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