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„Es fehlt an US-Druck auf Russland“: Selenskyj widerspricht Rubio vor Washington-Gesprächen

09.10.2026 12:33
Die ukrainische Delegation will in Washington über neue diplomatische Schritte sprechen. Berichte über eine mögliche Moskau-Reise von Steve Witkoff und Jared Kushner bleiben dagegen unbestätigt.
Haben wir es in Sibirien mit dem Beginn einer Epidemie zu tun  und knnte sie der Welt die Augen fr den Verfall Russlands ffnen? Oder hat die Ukraine den Krieg lngst verloren, und der Westen verlngert ihn nur? Zwei polnische Kommentatoren kommen zu gegenstzlichen Einschtzungen.
Haben wir es in Sibirien mit dem Beginn einer Epidemie zu tun – und könnte sie der Welt die Augen für den Verfall Russlands öffnen? Oder hat die Ukraine den Krieg längst verloren, und der Westen verlängert ihn nur? Zwei polnische Kommentatoren kommen zu gegensätzlichen Einschätzungen.Foto: Shutterstock/xbrchx

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-Außenminister Marco Rubio vor den geplanten Gesprächen einer ukrainischen Delegation in den USA widersprochen. Rubio hatte für den Krieg gegen die Ukraine keine diplomatische Perspektive mehr gesehen und von einem „strategischen Stillstand“ gesprochen. Selenskyj erklärte dagegen, es fehle nicht an diplomatischen Möglichkeiten, sondern an US-Druck auf Russland.

Die USA könnten den Kreml durch wirtschaftliche Maßnahmen und einen umfassenden Zugang der Ukraine zur Starlink-Technologie zu Zugeständnissen bewegen, sagte Selenskyj. „Blockiert Russlands gesamte Wirtschaft. Verschließt Russland den Mund. Ernährt es nicht durch eure Verkäufe, sondern sanktioniert seine Waffen. Öffnet uns, der Ukraine, Starlink“, forderte er. Die USA hätten diese Technologie Israel im Konflikt mit Iran zur Verfügung gestellt. „Israel kontrollierte den Himmel über Iran vollständig. Wenn ihr es braucht, funktioniert es also“, sagte Selenskyj.

Am 9. und 10. Oktober reist eine ukrainische Delegation zu Gesprächen mit Vertretern der Regierung von Donald Trump in die USA. Erwartet werden unter anderem der Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes, Rustem Umierow, und der Leiter des Präsidentenbüros, Kyrylo Budanow. Sie sollen mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sprechen. Ukrainische Medien erwarten Gespräche über diplomatische Initiativen und die Vorbereitung möglicher trilateraler Verhandlungen mit Russland. Auch europäische Vertreter sollen beteiligt sein.

Davon getrennt sind Berichte über eine mögliche Moskau-Reise Witkoffs und Kushners im Oktober. Russische Staatsmedien griffen dazu einen Bericht des US-Portals Axios auf. Eine Reise oder ein Treffen mit Wladimir Putin ist bislang nicht bestätigt.

IAR/adn

Selenskyj: Ukraine bereit zu Gesprächen – US-Vertreter beraten in Kiew über Friedensplan

07.09.2026 06:41
Die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit, über ein Ende des Krieges mit Russland zu verhandeln. Bei Gesprächen mit Vertretern von US-Präsident Donald Trump in Kiew wurden nach ukrainischen Angaben mehrere neue Vorschläge für den weiteren Verlauf der Friedensverhandlungen erörtert.

Trump spricht von „großartigem Gespräch“ mit Putin

10.09.2026 10:09
US-Präsident Donald Trump hat sein Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin positiv bewertet. „Wir hatten ein großartiges Gespräch. Er will einen Deal machen“, sagte Trump. Wenn auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einer Vereinbarung bereit sei, „wäre das sehr schön“, fügte er hinzu.

„Trump wechselt erneut die Front: Selenskyj schlecht, Putin gut"

15.09.2026 13:50
Wolodymyr Selenskyj ist wieder für den russisch-ukrainischen Konflikt „verantwortlich“. Zumindest in Donald Trumps Weltbild. Die beharrlich und mit Nachdruck vorangetriebene Dekarbonisierung der europäischen Industrie stärkt deren Wettbewerbsfähigkeit nicht. Sie trägt auch nicht dazu bei, den weltweiten CO2-Ausstoß zu verringern. Europa bekommt aber wegen seiner eigenen Klimapolitik sowohl von der chinesischen als auch von der amerikanischen Konkurrenz die Quittung. Und: Bürger asiatischer Länder werden mit fingierten Stellenangeboten für Russlands Krieg gegen die Ukraine angeworben. Nach ihrer Ankunft werden ihnen Pässe und Telefone abgenommen. Anschließend werden sie als „Kanonenfutter“ an die Front geschickt. Mehr dazu in der Presseschau.