Deutsche Redaktion

Angebliche Angriffe in Cherson und Chorły: Russland erhebt weitere Vorwürfe gegen Kiew

02.01.2026 11:01
Kiew weist die Vorwürfe als unbegründet zurück und betont, Angriffe richteten sich ausschließlich gegen militärische Ziele sowie gegen russische Energie- und Kraftstoffinfrastruktur. Die Anschuldigung ist die zweite in wenigen Tagen, mit der Moskau die Ukraine während laufender Friedensgespräche in ein schlechtes Licht rücken will.
Ukraińcy pochwalili się strąceniem rosyjskiego drona nowego typu
Ukraińcy pochwalili się strąceniem rosyjskiego drona nowego typu47. samodzielna brygada zmechanizowana "Magura"

Russlands staatliche Medien berichten von 27 Todesopfern eines angeblichen ukrainischen Drohnenangriffs auf ein Café im Gebiet Cherson. Kiew weist die Vorwürfe als unbegründet zurück und betont, Angriffe richteten sich ausschließlich gegen militärische Ziele sowie gegen russische Energie- und Kraftstoffinfrastruktur. Die Anschuldigung ist die zweite in wenigen Tagen, mit der Moskau die Ukraine während laufender Friedensgespräche in ein schlechtes Licht rücken will.



Zuvor hatte Außenminister Sergej Lawrow der Ukraine vorgeworfen, 91 Drohnen in Richtung der Residenz von Präsident Wladimir Putin gestartet zu haben. Staatliche Medien legten erst später mutmaßliche Belege wie Trümmerteile und eine Zeugenaussage vor. Der Kreml sprach von einem Versuch Kiews, die Verhandlungen zu sabotieren.

Seit dem 1. Januar berichten russische Medien zudem von einem weiteren angeblichen Drohnenangriff auf den Ort Chorły, bei dem ein Café und ein Hotel getroffen worden sein sollen. Auch hier ist von 27 Toten und mehr als 50 Verletzten die Rede. Die Ukraine weist die Anschuldigungen zurück und bekräftigt, ausschließlich militärische Ziele ins Visier zu nehmen.

IAR/adn

Nach angeblichem Drohnenangriff auf Putin-Residenz: Moskau verschärft Forderungen an die Ukraine und den Westen

30.12.2025 11:04
Der Kreml stellte in Aussicht, angesichts des mutmaßlichen Vorfalls seine Position in laufenden Gesprächen über eine mögliche Kriegsbeendigung zu überprüfen. Wie Reuters erinnert, hat Russland keine Belege für den Angriff vorgelegt. Die Ukraine wies die Vorwürfe indes als unbegründet zurück.

Nach Trump-Selenskyj-Treffen: „Keine Katastrophe – und das ist schon viel“

30.12.2025 15:25
Über die Bilanz des Treffens in Mar-a-Lago und mögliche nächste Schritte hat Jakub Kukla mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied in der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft, gesprochen.

„2025, verschwinde!"

30.12.2025 14:00
Während die einen mit dem scheidenden Jahr 2025 bitter abrechnen, fragen andere: Was sollen die Twitter-Kriege zwischen Premier Tusk und Präsident Nawrocki eigentlich überschatten? Und: Wie weit geht Israel bei der schleichenden Annexion des Westjordanlandes? Mehr dazu in der Presseschau.

Selenskyj: Koalition der Willigen wird Anfang Januar über Friedensplan beraten

31.12.2025 11:57
Bereits am kommenden Samstag kommen in Kiew nationale Sicherheitsberater der beteiligten Staaten zusammen, um Eckpunkte des Dokuments zu erarbeiten.