Deutsche Redaktion

"Make V4 great again!" V4-Gipfel in Ungarn soll Neustart markieren

23.06.2026 11:35
Die Visegrád-Gruppe war seit 2022 durch Differenzen über Russland und den Krieg gegen die Ukraine weitgehend blockiert. Der neue ungarische Premier Magyar will zeigen, dass Budapest zur aktiven regionalen Zusammenarbeit zurückkehrt.
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Будынак парламенту Венгрыі. commons.wikimedia.org/Dirk Beyer/CC BY-SA 3.0

In Gödöllő bei Budapest kommen die Regierungschefs Polens, Ungarns, Tschechiens und der Slowakei zum ersten V4-Gipfel seit mehr als zwei Jahren zusammen. Donald Tusk, Péter Magyar, Andrej Babiš und Robert Fico wollen über die Zukunft der regionalen Zusammenarbeit, EU-Fragen, Sicherheit und geopolitische Herausforderungen beraten.

Die Visegrád-Gruppe war seit 2022 durch Differenzen über Russland und den Krieg gegen die Ukraine weitgehend blockiert. Der neue ungarische Premier Magyar will zeigen, dass Budapest zur aktiven regionalen Zusammenarbeit zurückkehrt. Er schrieb zuletzt: „Die Visegrád-Gruppe funktioniert wieder.“ Tusk griff die Wiederbelebung mit dem Satz „Make V4 great again!“ auf.

Ein konkretes Ergebnis ist bereits geplant: Ungarn übergibt den Vorsitz der Gruppe an die Slowakei. Ob daraus ein dauerhafter Neustart wird, hängt aber auch davon ab, wie stark die vier Länder ihre unterschiedlichen Positionen zu Russland und zur Ukraine überbrücken können.

IAR/adn

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