Deutsche Redaktion

Neuer US-Friedensrat. Präsidentenberater nennt Teilnahme "sinnvoll"

20.02.2026 10:18
Donald Trump hat in Washington seinen neuen „Friedensrat“ gegründet. Präsidentenberater Przydacz wertete seine Teilnahme an der Auftaktsitzung als sinnvoll.
Donald Trump chce ujawnić akta o UFO
Donald Trump chce ujawnić akta o UFO SAUL LOEB/AFP/East News

In Washington hat Donald Trump Trump seinen neuen „Friedensrat“ ins Leben gerufen. An der konstituierenden Sitzung beteiligten sich Vertreter von mehreren Dutzend Staaten als Mitglieder oder Beobachter. Viele westliche Länder blieben der Initiative jedoch fern. Auch innerhalb der USA stößt das Projekt auf Kritik.

In seiner Eröffnungsrede wich der Präsident mehrfach vom angekündigten Thema – der Lage im Gazastreifen – ab. Stattdessen sprach er unter anderem über die Fußball-Weltmeisterschaft, das Aussehen des paraguayischen Präsidenten und technische Probleme im UN-Gebäude. Beobachter beschrieben die Ansprache als wenig strukturiert.

Trump bezeichnete den neuen Rat als besonders prestigeträchtige internationale Organisation. Tatsächlich gehören ihm bislang etwas mehr als zwanzig Staats- und Regierungschefs an, überwiegend aus kleineren Staaten. "„Es sind die großartigsten Staats- und Regierungschefs der Welt, fast alle haben die Einladung angenommen, und die übrigen werden ihr noch zustimmen“, sagte Donald Trump.

Polen wurde durch Marcin Przydacz aus der Präsidialkanzlei vertreten. Er wertete seine Teilnahme als sinnvoll. Es sei wichtig, Interesse an den Anliegen anderer Staaten zu zeigen, betonte er. Dies könne sich auszahlen, sollte Polen selbst auf die Unterstützung von Partnern angewiesen sein.

Zugleich kündigte Trump an, zehn Milliarden Dollar in den Haushalt des Rates einzuzahlen. Kritiker werfen ihm vor, mit Steuergeldern eine Organisation zu finanzieren, die er vor allem für sich selbst geschaffen hat und in der er über absolute Macht sowie Freiheit in Budgetfragen verfügt.

IAR/adn


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